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Eintauchen in eine neue Welt – Until Dawn Rush of Blood

Playstation VR

​Playstation VR + Until Dawn Rush of Blood

Erscheinungsdatum: 13.10.2016
Plattform: Playstation 4

Vorwort:

Willkommen zurück an mich selber und an euch. Ich bin endlich wieder online und kann wieder für euch schreiben. Ebenso kann ich endlich wieder Artikel verfassen für Gamerz.one. Ich freue mich sehr. Leider, hatte ich nicht so viel Zeit um viele neue Spiele zu testen, aber ein paar sind doch dabei. Dazu wird sich mein Blog um eine Kategorie erweitern, denn eine XBOX One ist in meine Familie gekommen (dank, meinem liebenswerten Freund <3) und diese wird nun erst mal ausgiebig von mir getestet. Ich fange dennoch hier jetzt erst mit einem sehr aktuellen Thema an. Ihr habt ja mitbekommen, dass ich die VR Brille auf der Gamescom testen durfte. Nun ist sie endlich erschienen und kann längeren Teststrecken unterzogen werden. Auch das mir dies möglich ist, habe ich meinem Freund zu verdanken. <3
Den Teil Aspekt „Geschichte“ lasse ich an diesem Punkt mal aus. Die Brille selber ist nun mal kein Spiel mit Story und Rush of Blood, ja, da konnte ich die Geschichte nicht ganz verfolgen, falls es eine gab, weil ich mich ständig erschrocken habe..

Die VR-Brille an sich:

Wenn ihr euch überlegt die Brille zu erwerben, dann seit euch im Klaren darüber, dass ihr auch die Kamera dafür benötigt, denn diese ist NICHT in dem Paket enthalten. Ohne diese kann die Brille nicht verwendet werden.
Öffnen wir den blauen Karton, kommt uns erst mal allerlei Zeug entgegen. Wer sich nicht mit ausgiebig mit der Brille auseinander gesetzt hat, der wird sich an dieser Stelle erst mal fragen, ob all das wirklich von Nöten ist. Die Antwort lautet: Ja, leider. Wir holen also aus dem kleinen Karton, die Brille raus, ein HDMI Kabel, ein USB Kabel, ein Kabel um die Brille zu verbinden und ein kleines Netzteil mit Stromkabel. Ab jetzt herrscht wieder mehr Kabelsalat im Wohnzimmer, nachdem alles so schön schnurlos geworden ist.
Nachdem wir also alles nach Anleitung angeschlossen haben, kann es eigentlich auch schon losgehen. Wenn ihr die Brille tragt, dann stellt eure PS4 alles zusammen mit euch korrekt ein.

Einfach Anwendung. Sehr positiv.

Das Anziehen der Brille ist auch nicht kompliziert. Es befindest sich am hinteren Bügel ein Druckknopf, den wir drücken und so problemlos die Brille so weit auseinanderziehen können, dass unser Kopf gut rein gleitet. Gerade für Brillenträger ist das angenehm, da nichts irgendwo hängt. Haben wir nun dieses Gestell auf dem Kopf, lassen wir den Knopf los und das Gummi zieht sich so zusammen, dass es genau an unsere Kopfform passt. Ein Rädchen am selben Bügel sorgt dafür, dass die Brille festen halt bekommt. Den Teil mit der Linse vorne können wir ebenfalls vor und zurück bewegen, damit der angenehme Tragekomfort gewährleistet bleibt und auch hier gilt wieder: super gut für Brillenträger damit nichts drückt.
Hat das bis dahin alles geklappt, dann kann es auch schon losgehen. Ich habe als erstes Until Dawn – Rush of Blood getestet.

Playstation VR – Until Dawn Rush of Blood:

Wer Until Dawn gespielt hat, weiß wie kinoreif dieses Spiel war. Es hat einen gepackt und war spannend bis zum Schluss. Rush of Blood ist, auch wenn die Grafik etwas schlechter ist, nochmal nervenaufreibender. Warum? Weil man nun wirklich im Spielgeschehen agiert. Ihr glaubt nicht, dass man dieses Gefühl durch die VR bekommt? Das habe ich auch gedacht. Wie schlimm kann das schon sein und wurde auf eine Geisterbahnfahrt geschickt, die mir den letzten Nerv geraubt hat.
Wir sitzen also in einem Wagon. Das Spiel ist in mehrere Level unterteilt. Wir bekommen 2 Waffen in die Hand, damit wir uns wehren können. Wenn wir runter schauen, dann sehen wir einen Punktezähler. Bisher ist nicht abnormal. Alles wie im Freizeitpark.
Zuerst absolvieren wir also ein kleines Tutorial. Wie schießen wir, wie können wir richtig zielen, gucken oder Hindernissen ausweichen. So weit so gut. Schließlich beginnt der richtige Spaß. Wir werden mit unserem Wagon hochgezogen. Wie in einer Achterbahn. Natürlich geht es auf der anderen Seite wieder runter und hier ist ein wesentlicher Punkt, weswegen die Brille mich überzeugt hat: die kleinen Achterbahnelemente fühlen sich so real an. Es klingt wirklich verrückt, aber man bekommt genau dieses flaue Gefühl im Magen, welches man auch auf einer echten Achterbahn bekommt. Nicht ganz so stark, weil das Gehirn immer noch versucht zu verstehen was gerade passiert, aber das es überhaupt ausgelöst wird. Das ist schon bemerkenswert, was eine veränderte Wahrnehmung alles bewirken kann.

Dann beginnt das Spiel erst richtig. Wir erleben teilweise die Szenen aus Until Dawn wieder und kommen an viele bekannte Orte. Doch der Fakt, das wir nun selbst das Opfer von Monstern werden, ist weniger gut.

Die Schockmomente sind großteils gut gesetzt und erschrecken einen wirklich sehr, andere sind dafür umso offensichtlicher. Wenn unser Wagen stehenbleibt und darauf wartet, dass wir uns Neugierig um gucken, damit uns ein Geist erschrecken kann und es so lange nicht weiter geht bis wir genau das machen, dann ist das schon sehr offensichtlich. Die Kreaturen die uns erwarten sind allerdings teilweise wirklich unschön und überraschen uns unerwartet. Da ich bisher nur bis Level 3 gekommen bin, kann ich sagen, dass Clowns und Schaufensterpuppen aufjedenfall dabei sind. Was mich noch erwartet, werde ich dann sehen.

Die Grafik ist natürlich keine Unreal 4 Engine. Das das noch nicht möglich ist, ist ganz klar, dafür muss man aber sagen, dass die Spiele dennoch gut aussehen. Es macht Spaß in die virtuelle Welt abzutauchen auch wenn es jetzt keine Witcher Grafik aufweist. Wir werden sehen, was die nächsten Jahre noch bringen.

Fazit:

Man erkennt unschwer, dass ich wirklich positiv überrascht worden bin. Ich war anfangs wirklich skeptisch und dachte mir, dass das alles so gar nicht funktionieren kann. Kann es aber. Es macht absolut Spaß mit der Brille zu spielen und die Wirklichkeit um sich herum komplett zu vergessen. Bei Until Dawn hat mich so begeistert, dass wirklich das Setting vom Vorgänger mit eingearbeitet wurde. Auch haben die Entwickler natürlich diese ganzen Klischee Gruseleffekte mit eingebaut. Puppen, die sich plötzlich bewegen und Clowns, um nur ein paar zu nennen. Aber gerade ich habe wahnsinnige Angst vor beidem. Deswegen war mehr als Level 3 bisher auch noch nicht drin. Wer weiß was da noch auf mich wartet?
Kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen?
Gute Frage. Eigentlich möchte ich das jedem selber überlassen. 399 € sind viel Geld und wer noch keine PS4 besitzt oder es auf die PS4 Pro anlegt, kann mit dem doppelten rechnen plus die Kosten für die Kamera. Das ist viel Geld und möchte wohl überlegt sein. Könnt ihr euch das Vergnügen leisten, dann spricht absolut nichts dagegen. Aber am besten testet ihr erst mal irgendwo, ob euch das System gefällt und ob euch nicht übel wird, denn sonst wäre das Geld auch vergeudet.

Denkt in Ruhe über den Kauf nach. Die Lieferzeit ist ja zum Teil sowieso so lang, dass euch dafür auch genug Zeit bleibt. Einige Saturn und Media Markt Filialen bieten VR Brillen an zum testen und haben mit etwas Glück auch noch welche vor Ort. Einfach mal nachfragen.

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RoxyResistant

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Show 2 comments

Oktober 25, 2016
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VR hat auf jeden Fall ne Menge Potential, aber das muss dann eben auch mal sinnvoll genutzt werden und darf nicht auf simple On-Rails-Geschichten reduziert werden, denn dann wird es immer ein Gimmick bleiben. Ich bin gespannt, was uns da in den nächsten Jahren erwartet und werde wohl auch nächstes Jahr zur HTC Vive greifen. Welche VR-Titel stehen denn noch auf deiner Wunschliste?

Oktober 28, 2016
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Oh ich denke Resident Evil obwooohl ich mir mit VR noch nicht sicher bin 😀 Dann find ich Eagle Flight ganz witzig und Robinson wenns denm raus ist. Mal sehen was sonst noch kommt 🙂

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