Wir haben uns den, von Red Axe Games im Early Access am 12. Januar 2026 veröffentlichten, Gamer Stop Simulator geholt. Wir wollten unseren eigenen Videospielladen aufbauen und berichten euch gerne, was diesen Simulator etwas von den anderen abhebt.
Neues Leben in Japan – Gamer Stop Simulator
Wer träumt nicht davon im Land seiner Träume ein neues Leben zu beginnen? Weg vom alten und rein ins neue Abenteuer. Genau das machen wir, als wir in Japan unseren eigenen kleinen Laden eröffnen und beginnen Videospiele und Konsolen zu verkaufen.

Kaufen, Verkaufen, von Vorne
Wir kennen ja alle diese Art von Simulatoren, in denen wir unser eigenes Geschäft aufziehen möchten. Davon gibt es inzwischen ja einige und nicht alles davon sind gut. So ehrlich müssen wir dann auch sein. Was macht Gamer Stop Simulator also anders als die anderen?
Im Grundprinzip erst einmal nichts. In First-Person Perspektive bestellen wir die ersten Regale und füllen sie mit den ersten Spielen. Noch nicht viel, aber es reicht, um ein paar Kunden anzulocken. So bekommen wir den ersten kleinen Kreislauf. Denn vom eingenommenen Geld kaufen wir Nachschub. Ist irgendwann genug übrig, können wir unseren Laden auf verschiedene Weisen erweitern.
Zum einen unser Geschäft selber vergrößern. Das wird auch nach und nach nötig, denn mit steigender Popularität kommen immer mehr Leute, um Spiele bei uns zu kaufen. Aber wir bekommen auch immer neue Lizenzen für Spiele und Konsolen, die im Laden untergebracht werden möchten. Außerdem gibt es besondere Eventtage, wo wir nochmal unterschiedliche besondere Spiele kaufen können.

Retro, Online und Gebrauchtwaren
Im Gamer Stop Simulator können wir im Verlauf noch unterschiedliche Dinge freischalten. Neben Angestellten, die wir einsetzen können, bekommen wir noch unterschiedliche Stationen.
Wir können Online Bestellungen bearbeiten und verschicken Oder wir kaufen gebrauchte Soft- und Hardware an, die wir teilweise sogar reparieren müssen, um sie weiterverkaufen zu können.
Außerdem können wir eine Retrosammlung starten, denn an mehreren Automaten in der Stadt können wir Retrogames ziehen, diese sammeln oder verkaufen. Für Leute, die gerne so etwas vervollständigen, ist das einfach richtig cool.
Nebenbei müssen wir auch noch dafür sorgen, dass unser Laden sauber bleibt und ab und an kommt sogar ein Dieb vorbei, den wir dann schnappen müssen. Das wiederum finden wir etwas störend und nervig.

Und hier liegt der Unterschied
Die oben genannten Punkte, sind schon aus anderen Spielen bekannt, also, wo liegt nun der Unterschied? Ganz einfach: In der Gestaltung der Karte außerhalb des Ladens. Oft ist da nicht viel zu finden und eine lieblose Kulisse hingeworfen, doch anders im Gamer Stop Simulator.
Wir haben eine kleine Stadt, die wir erkunden können, es gibt einen Strand und überall stehen wunderschöne Kirschblüten Bäume. Wir können eine Menge versteckter Kisten finden oder müssen kleine Parcours bewältigen, um neue Musik zu finden. Es gibt Stellen an denen wir Erinnerungsfotos schießen können oder Minispiele wie Basketball spielen.
In der Roadmap ist auch noch eine Erweiterung der Karte angedacht und auch Fahrradlieferungen sowie eine Questreihe sollen noch folgen. Wir sind gespannt.

Noch ein bisschen holprig
Gamer Stop Simulator befindet sich noch im Early Access, daher gibt es hier und dort natürlich noch den ein oder anderen Verbesserungsbedarf. Im Großen und Ganzen hatten wir aber technisch nicht wirklich Probleme, außer ein paar Mülleimern, die wir nicht mehr verschieben konnten.
Grafisch ist es eigentlich ganz hübsch. Für die Videospieltitel und Cover wurden sich lustige Anekdoten einfallen lassen. Die Steuerung ist okay, aber zu unpräzise für die Parcour Abschnitte im Spiel.
Eine Sache allerdings ist uns aufgefallen: Wieso gibt es nur männliche NPCs im Spiel? Keine einzige Frau ist in der Stadt zu finden. Macht mit der Info, was ihr wollt.

Suchtpotenzial – Gamer Stop Simulator
Gamer Stop Simulator hat uns wirklich gefesselt, obwohl wir selten von Simulatoren dieser Art gebrauch machen. Es hat einfach Spaß gemacht, die Karte zu entdecken und seinen eigenen Videospielladen zu eröffnen und wachsen zu sehen.
Es befindet sich natürlich noch in Entwicklung, aber bietet für die knapp 13 € jetzt schon mehr Inhalt als so einige fertig entwickelte Simulatoren. Daher, wenn ihr sowas mögt, dann schaut es euch gerne an. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß.









