Am 10. Juni 2026 haben Draw me a Pixel ihr neues Point and Click Adventure Crushed in Time veröffentlicht. Wieder stürzen wir uns mit Sherlock Holmes und Dr. Watson ins Abenteuer. Diesmal mit einer Reise durch Raum und Zeit und einer ganz anderen Art von Point and Click Erlebnis. Wir haben uns reingeworfen und verraten euch, was wir erlebt haben.
Ein wilder Ritt – Crushed in Time
Draw me a Pixel haben Sherlock und Watson in „There is no game“ schon auf eine wilde Reise geschickt und wieso sollte es in Crushed in Time anders kommen? Wir finden uns wieder in einem Abenteuer durch Raum und Zeit, mit wilden Rätseln und weniger oberflächlich, als wir erst dachten. Die Geschichte kriegt einiges an Tiefe durch Themen wie Liebe, Freundschaft, Verlust und Hingabe.

Ziehen, drehen, flitschen
Crushed in Time macht in Sachen Point and Click eine kleine Sache anders als andere Spiele aus dem Genre. Denn wir müssen nicht unzählige Items sammeln und diese dann mit allem versuchen zu kombinieren, um die Rätsel im Spiel zu lösen, sondern wir müssen an Allem was wir sehen ziehen. Ja, ihr lest das ganz richtig. Wir müssen Objekte ziehen oder abschießen, um sie miteinander zu kombinieren oder sie in bestimmte Richtungen zu bewegen.
Das ist anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig, denn oft müssen wir in die andere Richtung denken, statt der, wo es eigentlich hinfliegen soll. Die Rätsel beschränken sich, aufgrund des fehlenden Inventars, allerdings meist auf den angezeigten Raum und lassen sich so relativ gut lösen. Ein bisschen Köpfchen ist hier und dort trotzdem gefragt. Kommen wir nicht weiter, dann können wir auch die Hilfeoptionen nutzen. Wer es ohne schafft, kriegt allerdings eine Errungenschaft freigeschaltet.
Das Spiel streckt sich über zehn Kapitel und ist zwischen 5 – 8 Stunden auch nicht zu lange. Das hängt eben davon ab, wie lange wir für die Rätsel brauchen.

Nicht alles perfekt
Crushed in Time kommt mit einer richtig toll gezeichneten Grafik daher. Auch die Animationen, gerade auch weil man wirklich alles langziehen kann, sind sehr stark ausgearbeitet worden und wir wollen gar nicht wissen wie viel Arbeit diese Umsetzung gefordert hat. Die Musik fügt sich passend in die Momente im Spiel ein und außerdem bekommen wir eine volle Synchro, die genauso hervorragend eingesprochen wurde wie im Vorgänger.
Allerdings gibt es auch ein paar kleinere Störfaktoren. Irgendwann ist das Geräusch des Ziehens einfach nur noch störend. Vielleicht wäre hier eine Option, um dieses auszuschalten eine gute Idee gewesen. Und manchmal hatten wir mit dem Speichern innerhalb der Kapitel Probleme, sodass wir das Spiel nur beendet haben, wenn das Kapitel auch wirklich abgeschlossen war. Ansonsten lief es auf dem PC ganz frei von anderen Fehlern.

Interessantes Konzept – Crushed in Time
Das Draw me a Pixel gerne mit ihren Spielen ganz andere Wege einschlagen als Andere, dass wissen wir ja schon. Doch Crushed in Time hat mit seinem Zieh and Point nochmal eine andere Dimension an Spiel geschaffen. Dazu kommt wieder der fantastische schwarze Humor, den man mögen muss, gepaart mit einer Geschichte, die man hier einfach nicht erwartet hat. Wir bekommen in den knapp 8 Stunden eine wirklich lustige und tolle Reise geliefert, die mit kleinen technischen Fehlern gespickt ist, aber dadurch keinen Charme verliert.
Wenn ihr also auf eher skurrile, aber toll erzählte Spiele steht, dann schaut es euch unbedingt an und wenn ihr es noch nicht kennt, dann schnappt euch auch gleich „There is no Game“, denn das haben wir auch einfach nur gefeiert.









