Oxalis Games veröffentlichen am 12. Oktober 2026 ihr Life-Sim RPG Moonfrost. Das nächste Spiel indem ich eine Farm wieder aufbauen soll? Nunja. Nicht ganz korrekt, denn diesmal muss ich dafür Sorge tragen, dass die ganze Stadt wieder aufgebaut wird nachdem sie von einem Meteorschauer fast komplett zerstört worden ist. Klar, Warum die Anforderungen an eine Person nicht einfach nach oben schieben? (Ganz im Stile der Regierung.) Ich habe mich der Aufgabe gestellt und verrate euch, wie ich mich dabei geschlagen habe.
Eine neue Hoffnung – Moonfrost
Nachdem ich meinen Charakter erstellt habe, erwache ich also unter einer Art Manabaum. Während ich die Gegend erkunde treffe ich auf Ash, die in einem Zelt lebt und mir erst einmal erklärt was hier passiert ist und ob ich nun DIE Person bin, die hier den ganzen Kram retten wird. Ja, offensichtlich bin ich das, bringe neue Hoffnung in die Stadt, denn als Frosthunter kann ich hier defnitiv einiges ausrichten. Also lege ich los!

Viel Grinden, um weiterzukommen
Wie so üblich muss ich natürlich viele Materialien sammeln und auch den vorhandenen Schutt dazu verwenden daraus neue Dinge zu craften. Werkzeuge, Gegenstände und sogar auch richtige Häuser, wie in Sims, kann ich errichten. Das ist auch ein wichtiger Punkt des Spiels, denn nur so kann ich die Stadt am Ende auch wieder wirklich aufbauen. Auch lerne ich eine ganze Menge Dekoartikel und Einrichtungsgenstände zu erschaffen. Mit denen kann ich dann alles nach meinem Geschmack verschönern und Lebendigkeit einziehen lassen.
Doch natürlich benötige ich nicht nur Material für das alles, nein es kostet auch alles Geld. Dieses muss ich mir durch Farmen oder Verkauf von anderen Dingen erstmal verdienen und hier startet ein Grind, der mir wenig Spaß bringt. Über eine Handy App kann ich meine Erzeugnisse verkaufen, denn ich muss eine Menge Geld verdienen, wenn ich weiterkommen möchte. Das kann schon mal hier und dort aufhalten und ich mache nichts anderes als das.
Die Möglichkeiten, die ich im Spielverlauf dann aber freischalte lassen eine Menge Spielraum zu, um der Stadt seinen eigenen kleinen Touch zu geben und das mag ich wiederrum sehr. Ich werde also keine Stunden in Moonfrost am Stück versenken, aber immer mal wieder einen Blick riskieren. Denn es sollen noch Beziehungen zu zukünftigen Charakteren möglich sein, spannende Erkundungen in Höhlen und das Eintauchen in die Geheimnisse rund um Moonfrost.

Könnte auch ein Handyspiel sein – Moonfrost
Technisch gibt es auf dem PC aktuell, zumindest bei mir, in Moonfrost wenig zu bemängeln. Es läuft ohne größere Probleme und auch Bugs sind mir noch keine begegnet. Eine Sprachausgabe gibt es nicht und die Texte sind aktuell noch nur auf englisch verfügbar. Ob das noch gepatcht wird, wird sich zeigen. Die Grafik ist richtig niedlich und mischt eine magische Atmosphäre mit einer bunten Pixelgrafik.
Das einzig Nervige sind die Sounds, die ich bekomme, wenn ich etwas abbaue oder einsammele oder bei allem anderen was ich tue. Hier wird alles mit einem „Ping“ bestätigt und ich wünschte, dass man das zumindest ausschalten könnte, denn es nervt einfach irgendwann. Generell könnte Moonfrost von seiner Aufmachung und den unterschiedlichen Währungen auch gut ein Spiel fürs Smartphone sein. Wer weiß, was wird. Muss man auch mögen.

Ob ich da dran bleibe?
Generell mag ich den Stil den Moonfrost mitbringt sehr gerne. Auch die Art Spiel und gerade die Möglichkeit soviel zu dekorieren und aufzubauen ist etwas, was ich wirklich sehr gerne mache. Viel Grinden ist dafür etwas, was ich ehrlich wirklich gar nicht mag und mich ständig darum bemühen zu müssen, selbst für das EIGENE Herstellen, genug Geld zu haben… gefällt mir einfach so gar nicht. Daher weiß ich noch nicht so richtig, was ich von Moonfrost halte und ob ich es noch viel weiterspielen werde. Vielleicht wird es auch irgendwann weniger und erschlägt mich nur anfangs so. Vielleicht ein Spiel für Zwischendurch, aber macht euch gerne euer eigenes Bild.
Durch den Early Access wird es sicher noch die ein oder andere Veränderung geben, daher werde ich es einfach mal im Blick behalten.








