Am 07. September 2026 haben Bajka Games ihren gemütlichen Simulator Tiny Eden veröffentlicht. Hier geht es darum, dass ich mich um alle möglichen Pflanzen kümmere und mit ihnen gemeinsam die neue Wohnung zu meinem eigenen kleinen Paradies zu machen. Allerdings geht es hier nicht nur um das Kaufen und Hinstellen, sondern ich habe hier noch einiges mehr zu tun, was genau, dass lest ihr hier im Test.
Die neue Wohnung in der Stadt – Tiny Eden
Ich ziehe also in meine neue Wohnung in der Stadt, die ich von einer Freundin übernommen habe, und beginne damit es mir hier schön und gemütlich zu machen und mit den Erträgen der Pflanzen mein Konto noch ein wenig aufzubessern. Nebenbei rette ich noch eine herrenlose Katze, die nun bei mir wohnt und das ist auch schon alles, was es zu erzählen gibt.

Aller Anfang ist schwer
Ich starte in Tiny Eden erstmal in ein kleines Tutorial, was mir erklärt, was ich hier überhaupt zu tun habe und wie das alles funktioniert. Nachdem ich dachte, dass ich hier tatsächlich nur meine Pflanzen platziere und alles hübsch mache, war ich mit all den Dingen, auf die ich achten soll erstmal überfragt. Das Ganze ist dann doch etwas komplexer als ich erwartet habe. Aber gut, Pflanzen haben auch ihre Bedürfnisse und um diese kümmere ich mich gerne, virtuell und auch im echten Leben.
Ich muss also darauf achten, dass bestimmte Pflanzen nicht zu viel oder wenig Wasser bekommen, nicht zu hell oder zu dunkel stehen oder das es nicht zu warm oder zu kalt ist. Eben all das, was auch im echten Leben von Pflanze zu Pflanze ganz unterschiedlich ist. Auch die Behältergröße muss ich beachten, welches Mischverhältnis die Erde hat und die Pflege darf natürlich auch nicht vernachlässigt werden.
Manchmal bekomme ich die Eräge von den Pflanzen, sofern sie welche tragen, und kann diese dann weiter verarbeiten. Nach und nach finde ich nämlich ganz unterschiedliche Rezepte zum Kochen. Mit diesen Gerichten kann ich die Hausbewohner versorgen, wenn sie sich diese Wünschen und damit verdiene ich Geld für neue Gegenstände, Pflanzen oder andere Sachen.

Wenn der Platz ausgeht
Ein Problem ist es natürlich, wenn ich in Tiny Eden immer und immer mehr Pflanzen beherbergen möchte. Irgendwann geht mir in meiner Wohnung der Platz aus und es wird Zeit diesen zu erweitern. Nach und nach bekomme ich Zimmer dazu und später kann ich auf dem Dach des Gebäudes sogar ein Gewächshaus bauen. Ich nehme quasi mit meinem Hobby das ganze Haus ein, aber das scheint ja niemanden zu stören, solange ich sie dafür mit Essen versorge.
Allerdings kann ich nicht nur Pflanzen in meiner Wohnung verteilen. Ich kann die Farben von meinen Möbeln und Wänden ändern und auch neue Gegenstände kaufen und die Wohnung ganz nach meinem Geschmack einrichten. Natürlich muss ich dabei auch an meinen kuscheligen Mitbewohner denken, denn auch die Mietze möchte es gemütlich haben. All das geht ohne besonderen Zeitdruck. Gemütlich bleibt es also trotz all der Dinge an die ich denken soll allemal. (Ihr wisst aber, dass ich nichtmal weiß, was ich heute morgen gegessen habe, oder?)

Überraschend schön
Das die Grafik von Tiny Eden farbenfroh und hübsch sein würde, dass habe ich im Trailer natürlich sehen können, doch das sich diese und die Details vor allem auch außerhalb des Hauses so sehr erstrecken und mir quasi eine Welt bieten, die ich einfach erkunden möchte, aber nicht darf, damit habe ich nicht gerechnet. Die NPCs denen ich begne, die sind allerdings nicht ganz so liebevoll gestaltet wie der Rest, aber nun, die wollen eh nur mein Essen.
Tiny Eden ist in der Ego Perspektive und lässt sich, entgegen von Steam, auch mit dem Controller steuern. Allerdings empfinde ich die Kameraempfindlichkeit als extrem hoch und habe noch keine Option gesehen, diese einzustellen. Den Stick also liebevoll bewegen. Ansonsten hatte ich bisher auf dem PC keine Probleme mit dem Spiel und es lässt mich ganz gemütlich meine Pflanzen beherbergen.

Pure Entschleunigung – Tiny Eden
In dem Kümmern um Pflanzen, Kochen und Dekorieren kann ich mich absolut verlieren. Das entschleunigt total den sowieso immer stressigen Alltag, denn hier kann man einfach ganz gemütlich immer weiter sein eigenes kleines Paradies ausbauen. Da hat Tiny Eden nicht gelogen. Also wenn ihr Pflanzen mögt und euch gerne eure eigene cozy Cave bauen wollt, dann schaut definitiv einmal rein.









