Am 19. Februar 2026 haben Fabraz ihren neuen 3D-Plattformer Demon Tides veröffentlicht. Nach Demon Turf, hatten die Spieler hohe Erwartungen an den Nachfolger. Zwischen einem Spiel, was seine Steuerung sehr ernst nimmt, Indie Charme und Nostalgie erweitern die Entwickler ihr Abenteuer von linear zur etwas offeneren Welt. Wie gut das geglückt ist, haben wir getestet.
Beebz Abenteuer nimmt kein Ende – Demon Tides
Kurz eine Anmerkung vorab: Wir müssen den ersten Teil nicht gespielt haben um Spaß an Demon Tides zu haben. Kenner und Neulinge werden hier komplett abgeholt und kommen auf ihre Kosten. Wir spielen Beebz, die kleine Dämonin, die sich mit ihren Freunden auf die nächste Reise begeben hat. Wir haben nämlich eine Einladung von Ragnar’s Rock erhalten und müssen hier ein paar Dingen auf den Grund gehen.
Wir segeln also los, doch bleiben natürlich nicht ohne Probleme: Unser Schiff sinkt als seltsames pinkes Zeug uns irgendwie angreift. Nun gilt es zu improvisieren und sich einen neuen Plan zu überlegen, wie wir das Schloss schließlich erreichen können.

Auf in die nun offenere Welt
Oftmal scheitert es daran den Weg von einer linearen Struktur in eine offenere Welt zu gehen. Doch Demon Tides bekommt den Sprung ziemlich gut hin. Dadurch dass die Plattform Areale trotzdem begrenzt und abgesteckt sind, werden wir nicht erschlagen. Die Reihenfolge oder wie wir was zuerst erkunden ist allerdings uns überlassen.
Wir segeln über einen großen Ozean, der in drei Teile geteilt ist. Jeder von ihnen ist doch seltsame rote Riffe abgetrennt und hat einiges dieser Verschmutzung, die uns hier zum kentern gebracht hat. Wir können alle Teile erkunden, befreien und dabei noch einiges finden. In Truhen, die wir durch kleinere Aufgaben oder Minispiele öffnen können, finden wir eine riesige Auswahl an Outfits oder Talismanen mit denen wir unsere Fertigkeiten individuell anpassen können.

Generell ist Beebz Bewegungsarsenal schon ziemlich vielseitig und interessant. Bei einem Doppelsprung verwandeln wir uns dazu in eine kleine Fledermaus oder wir können als kleiner Wirbelwind weiter gleiten. Zum Schwimmem verwandeln wir uns in eine flinke Schlange und kommen so ohne Probleme in dem großen Ozean vorwärts. Diese können später noch durch ein Segel, eine Blase und andere Dinge erweitert und angepasst werden. Trotzdem wirkt die Welt trotzdem oft etwas leer und statisch.
Hilfe ist unterwegs
Sollten uns die Plattform Passagen im Laufe des Spiels zu schwierig werden, dann können wir auch auf das ein oder andere Hilfmittel zurückgreifen. Checkpoints können wir jederzeit selber setzen und uns auch ganz einfach dorthin zurückteleportieren. Das ist ziemlich praktisch. Ansonsten können wir auch den Schaden ausschalten, den wir von Gegnern erleiden können.
Wer die ganz besondere Herausforderung sucht, der kann sich in Speedruns mit den Geistern anderer Spieler messen oder sich einfach an den platzierten Graffitis in der Welt erfreuen. Generell ist der Schwierigkeitsgrad aber sehr angenehm gehalten und die Kämpfe gegen die kleinen Gegner fügen sich gut in unser Bewegungsmuster ein. Viel Frust kommt hier einfach auch zum Glück nicht auf.

Farbenfroh und voller Punk – Demon Tides
Demon Tides erstrahlt mit einer farbenfrohen Cartoon Grafik. Die zieht sich durch das ganze Spiel, erinnert uns an wenig an Wind Waker Zeiten, und passt perfekt zum Humor und den interessanten Charakterdesigns des Spiels. Dazu kommt die komplexe und wirklich gute Steuerung, die den 3D Plattformer erst zu dem macht, was wir Spieler so lieben.
Technisch hatten wir auf dem PC keinerlei Probleme. Keine Abstürze, keine Bugs oder ähnliches. Im Laufe des Jahres soll das Spiel auch noch auf Konsolen erscheinen. Wir sind gespannt wie die Umsetzung hier aussehen wird.

Cooles Spiel, aber nicht unser Fall
Demon Tides ist auf allen Ebenen auf jeden Fall ein wirklich gelungenes und gutes Spiel. Bei einem Plattformer wie diesem steht und fällt das meiste sowieso mit der Steuerung und das haben die Entwickler definitiv richtig gut hinbekommen. Das Spiel ist farbenfroh und witzig und wird jede Menge von euch absolut begeistern.
Für uns persönlich ist es aber genau das Gegenteil. Wir sind sowieso nicht so die Plattformer und Jump’n’Run Spieler, weil wir das einfach nicht gut können. Und Demon Tides kann uns leider auch nicht so mitreißen, dass wir doch irgendwo viel Spaß daran finden. Das macht es aber nicht zu einem schlechten Spiel. Es trifft nur nicht unseren Geschmack.









