Beehive Studios veröffentlichen mit Team 17 am 26. Mai 2026 ihr neues Spiel Lumentale auf dem PC und der Nintendo Switch. Wir durften uns vorab schon einen Eindruck verschaffen und haben einige Parallelen zu anderen Pocket Monster Spielen gefunden.
Wenn die Erinnerung fehlt
Bevor wir in die Geschichte von Lumentale eintauchen müssen wir die ein oder andere Frage beantworten, die sich auf unseren Charakter Trey auswirkt. Wir erwachen in Talea, einem Land gespalten vom Krieg, und haben unsere Erinnerung verloren.
Warum sind wir hier? Wie sind wir überhaupt hergekommen und wofür? Kapan und Ales finden uns im Wald und retten unser Leben. Auf dem Weg unsere Erinnerungen zu finden, finden wir nicht nur neue Freundschaften, sondern auch Bindungen zu Animon. Und trotzdem ist unser Weg beschwerlicher als wir ahnen…

Auf ins Abenteuer – Lumentale: Memories of Trey
Lumentale orientiert sich an anderen Monster Collector RPGs und grundsätzlich ist das ja auch nicht verkehrt. Also kümmern wir uns erst einmal darum mit unserem Holoken die hiesigen Animon zu fangen und sie zum Kämpfen gegen andere Animon zu nutzen. (Tierschutz und so.)
Die Kämpfe sind rundenbasiert und natürlich haben die Animon unterschiedliche Elemente, die jeweils auch Stärken und Schwächen gegen andere haben. Diese sollten wir auch wirklich beachten, denn die Kämpfe sind nicht ohne und ohne Taktik verliert man oft sein Leben. Außerdem schalten wir einen Spezialangriff frei, wenn wir den Gegner oft genug mit seiner Schwäche konfrontieren.
Auch anders ist das wir bis zu vier Animon gleichzeitig im Kampf nutzen können anstatt immer nur einen nacheinander. So kann man sich bestimmte Element Konstellationen bauen und zu Nutze machen.

Trainieren ist wichtig
In Lumentale ist es wichtig, dass die Animon sich vom Level nicht zu sehr von den Gegnern unterscheiden, denn sonst kann es schnell problematisch werden, besonders wenn wir uns einem Boss stellen. Diese sind stärker und haben auch mehrere Lebensleisten.
Also ist trainieren ziemlich wichtig und alle gefangenen Animon in unserem Team bekommen EP zugeteilt. Zum Glück. Wir bekommen ebenfalls Materialien, um die Fertigkeiten und Angriffe dieser auch noch zu verbessern. Natürlich entwickeln sich unsere Begleiter auch ab einem bestimmten Level und lernen auch neue Angriffe.

Werden wir doch mal außer Gefecht gesetzt, dann finden wir uns an einem der gefundenen Brunnen wieder. Hier können wir auch zwischendurch unsere Animon heilen, die Tageszeit ändern oder auch gefundene Nahrung zu Gerichten verarbeiten. Beachten sollten wir nur, dass alle Gegner damit zurückgesetzt werden, außer Bosse.
Luft für Nebenaufgaben
Wir können uns in Lumentale natürlich nicht nur mit der Story und dem Grinden beschäftigen. Wir können den Bewohnern, der Orte, die wir kennenlernen auch immer in Form von Nebenaufgaben unter die Arme greifen.
Für die Erfahrung und die Gegenstände, die wir hier bekommen lohnt es sich auch einige von diesen mitzunehmen. Unterwegs finden wir sicherlich auch noch einige Items, die in der Welt oder in Kisten herumliegen. Mit dabei sind auch Einrichtungsgegenstände.

Einrichtungsgegenstände für unsere Geheimbasis… wir meinen, den Animonraum. Den können wir damit ganz nach unseren Wünschen einrichten und gestalten. Falls wir mal etwas Entspannteres machen wollen, als unsere Animon zu trainieren.
Ein wunderbarer Stil
Lumentale hat einen ganz wunderschönen Grafikstil, den wir sehr ansprechend finden. Eine Art Diorama Pixel Grafik und befinden wir uns in einem Gespräch, dann sind die Charaktere auch nochmal richtig schön ausgearbeitet worden.
Generell ist die Welt sehr liebevoll und detailreich gestaltet und auch die Artworks der Animon sind richtig cool geworden. Es gibt keine Synchro, so wie eben beim bekannten Ableger auch, müssen wir selber lesen.

Im Hintergrund spielt dazu passende Musik, die sich der Atmosphäre im Spiel anpasst oder den Gegenden, in denen wir uns gerade befinden. Ansonsten hatten wir bis hierher technisch auf dem PC noch keinerlei Probleme.
Gut abgeschrieben – Lumentale: Memories of Trey
Lumentale ist nicht das erste Spiel, welches sich an anderen Pocket Monster Spielen orientiert. Einige Eigenschaften haben sie auch stilecht übernommen, was völlig okay ist, weil sie funktionieren. Andere haben sie ausgearbeitet oder abgeändert, damit sie in ihr eigenes Spielprinzip passen.
Der Schwierigkeitsgrad ist in Lumentale allerdings nicht zu unterschätzen. Grinden ist fast Pflicht, denn sonst wird es auch innerhalb der Geschichte irgendwann schwierig weiterzukommen. Muss man mögen.
Ansonsten ist es auf jeden Fall einen Blick wert, wenn ihr dem Genre etwas abgewinnen könnt. Aber genug jetzt, wir müssen Animon trainieren!









