Am 22. Januar 2026 erscheint die Fortsetzung Perfect Tides Station to Station und erzählt, die Geschichte um Mara Whitefish weiter. Wir dürfen in diesem Point and Click ein Jahr mit ihr verbringen und ihr helfen mit den Problemen einer jungen Erwachsenen klar zu kommen.
Rein ins Studium!
Wir spielen Mara Whitefish im Jahr 2003 und sind 18 Jahre alt. Wir erleben unser erstes Jahr an der Universität und weil der Weg nach Hause oft zu weit ist, pennen wir in der WG unseres besten Freundes.
Zwischen den Verpflichtungen der Uni und dem Erwachsen werden und den spaßigen Seiten von Parties und dem nachgehen unserer Leidenschaft, dem Schreiben, müssen wir uns noch um zwischenmenschliche Beziehungen kümmern und all das kann ziemlich überwältigend sein.

Viele Möglichkeiten
Wir haben in Perfect Tides Station to Station viele Möglichkeiten mit allem zu Interagieren und damit auch witzige Dialoge und Monologe zu finden. Denn wie in einem guten Click and Point müssen wir allerhand Items einsammeln, die für uns irgendwann mal irgendwie nützlich werden und danach nie wieder verwendet werden können.
Doch neben Gegenständen, sammeln wir in unserem Handy auch Informationen über die Menschen, die wir so treffen und auch Themen über die wir mit ihnen sprechen können, wenn wir denn möchten. Diese brauchen wir zusätzlich auch, um unsere Schreibaufgaben zu erledigen. Diese haben auch ein Zeitlimit, welches eingehalten werden sollte.

Je nachdem welche Wege wir einschlagen ändert sich auch unsere Zukunft und erst am Ende sehen wir, ob wir es schaffen eine Autorin werden zu können oder ob es doch in eine andere Richtung gehen wird.
Zurück in die späten 90er
Starten wir Perfect Tides Station to Station, dann werden die jüngeren unter euch, erst einmal alles versuchen, das Bild größer zu bekommen. Aber die 4:3 Röhrenmonitorobtik ist nicht umsonst gewählt und soll den nostalgischen Vibe der 90er Jahre unterstreichen.
So auch die gewählte Grafik, die mit vielen Details und schönen Animationen auch im Pixellook definitiv bestehen kann. Einzig allein, dass Lesen der Schriftart empfinden wir als etwas anstrengend, aber da ist man wahrscheinlich auch einfach verwöhnt.
Im Hintergrund dudelt tolle Musik, die sich natürlich den Situationen, wie Parties, anpasst und sich schön in die Stimmung einfügt. Technisch hatten wir sonst keine Probleme.

Schöne Reise, aber nicht perfekt – Perfect Tides Station to Station
In Perfect Tides Station to Station erleben wir das Jahr einer jungen Erwachsenen und mit welchen Situationen und Problemen sie sich konfrontiert fühlt. Dabei werden alle möglichen Themen angeschnitten, die wir sicherlich auch schon ähnlich erlebt haben. Die Nostalgie lässt sich nicht abstreiten und das mögen wir sehr.
Doch gerade zu Beginn fühlen wir uns von den Möglichkeiten und all den Texten ziemlich erschlagen. Zusammen mit der schwierig zu lesenden Schrift hat uns das schnell ausgelaugt und die Sessions wurden weniger lang. Aber das ist auch meckern auf hohem Niveau, denn im Großen und Ganzen können wir Perfect Tides Station to Station definitiv empfehlen.









