Selkies Interactive haben am 21. September 2026 ihren Walking-Sim Echoes of Mora auf dem PC veröffentlicht. Auch in VR ist das Spiel in der Ego Perspektive verfügbar. Ich habe es normal mit Controller gespielt und erzähle euch, ob es sich lohnt.
Können wir die Zukunft verändern? – Echoes of Mora
Ich erwache als eine Art Geist unter Wasser, vermutlich in einem See, der ein kleines Dorf verschluckt hat. Mit bestimmten Gegenständen kann ich Echos in die Vergangenheit öffnen, um zu erfahren was hier eigentlich passiert und und vielleicht auch, wer ich überhaupt bin. Doch dabei werde ich plötzlich von einem Mädchen namens Mora tatsächlich gesehen und gemeinsam mit ihr versuche ich ein paar Antworten auf das zu finden, was die Bewohner mir verheimlichen möchten.

Lass dich von den Fischen leiten
Der typische Walking Simulator lässt mir erst einmal relativ freie Hand beim Erkunden der Gegend. Entweder ist sie relativ linear oder wie hier eine Semi-Open-World. Damit ich nicht ganz ohne Ziel umherschwimme, kann ich ein paar rosa Geisterfische rufen, die mich zum nächsten Echo leiten. Hier muss ich unter Umständen ein kleines Rätsel lösen oder Dinge durchsuchen, um an den Schlüsselgegenstand zu kommen, der das Echo öffnet.
Aber auch Abseits des Hauptwegen kann ich noch kleinere Erinnerungsfragmente finden und noch Nebengeschichten über einzelne Bewohner entdecken, die nochmal ein wenig mehr Tiefe in das ganze Dorfleben bringen. In den Echos kann ich mithilfe von Ja- oder Neinfragen kleinere Entscheidungen treffen, die aber eigentlich nichts am Spiel verändern. Abgesehen von der, die eines der beiden Enden einläutet. Schade, wieso kann ich das, wenn es keinerlei Auswirkung auf das Spiel hat?

Außen hui, Innen… Verbessungspotenzial
Die Grafik in Echoes of Mora ist wirklich hübsch und auch die Animationen der angedeuteten Charaktere ist ganz gut gelungen. Die Sprachausgabe ist, zumindest bisher, nur auf englisch, aber es gibt deutsche Texte. Die Steuerung meines Charakters ist ganz okay, manchmal dauert das Aufheben von Dingen ein paar Tastendrücker, bevor ich reagiere.
Technisch lief es zumindest bei mir nicht wirkich rund. Habe ich aus dem Spiel rausgetabbt und wollte weitermachen, dann konnte ich nichts mehr machen. Nicht bewegen, nichtmal das Menü aufrufen, lediglich ein Neustart hat hier geholfen. Hier hat dann aber tatsächlich das Fortsetzen nicht geklappt, denn wegen eines Bugs konnte ich den benötigen Schlüssel nicht aufheben. Hier hat der Neustart bewirkt, dass ich nochmal komplett von vorne anfangen musste. Zum Glück ist das Spiel relativ kurz gehalten.

Gefesselt von der Geschichte – Echoes of Mora
Die technischen Schwierigkeiten waren tatsächlich etwas nervig und hätten mich sicherlich auch dazu bewegen können Echoes of Mora abzubrechen, doch die Geschichte rund um Mora und das Dorf hat mich so eingefangen, dass ich dann auch wissen wollte wie es enden wird. Spricht für das Spiel, wenn es Einen damit so halten kann…. also mich zumindest. Für 15 € kann man die knapp vier Stunden wirklich mal mitnehmen, wenn man Spiele wie diese mag.









