Am 07. April 2026 veröffentlichte das Space Sauce Studio ihren Adventure Platformer Origament auf dem PC. Auch hier hatten wir uns mit der Demo im Zuge des Steam Next Festes auseinandergesetzt und haben uns nun angesehen, was sich zu dieser, in der Vollversion verändert hat. Wir wurden also zu einem Brief, der seinen Weg zu seinem Empfänger sucht und dabei allerhand erlebt.
Wohin der Weg uns führt
Origament beginnt mit einem Brief, der von einem kleinen Jungen geschrieben und verschickt wird, doch nicht bei seinem Empfänger ankommt. Dieser Brief sind wir und gefangen im Zeit-Archiv stecken wir nun fest. Doch wir können fliehen und machen uns auf die Suche nach dem oder derjenigen, der/die immernoch auf diesen Brief, uns, wartet. Dabei entdecken wir unterschiedliche Epochen und Welten, die wir bis zu unserem Ziel durchstreifen müssen.

Origami für unsere Reise
Wir sind ein Brief, doch als flaches Blatt Papier kämen wir wohl nicht sehr weit. Deswegen lernen wir wie wir uns in einen Flieger, ein Boot, in einen Shuriken oder einfach in eine Kugel verwandeln können. Diese unterschiedlichen Formen benötigen wir um die unterschiedlichen Level und deren Herausforderungen zu bestehen. Keine Sorge, es ist nicht allzu schwer, denn wir sollen ein entspanntes, frustfreien Abenteuer erleben.
Über Abgründe gleiten, den Wind für Auftrieb nutzen, übers Wasser schwimmen, Hindernisse aus dem Weg räumen und das alles direkt nacheinander. Dabei entdecken wir die Welt, denn wir landen im Wilden Westen, in Venedig oder einem wunderschönen Garten bei Nacht. Kreativität können wir in diesem Spiel definitiv spüren.

Wir können unterwegs auch noch das ein oder andere Minispiel bestreiten. Diese testen dann wirklich unser Können und sind etwas herausforndernder als die Geschichte. Auf Zeit müssen wir dann bestimmte Abschnitte bestreiten und Checkpoints sammeln oder uns ein Rennen mit einem Origami-Schwan liefern. (Der Schummelt!) Für die Sammler unter uns gibt es insgesamt 124 Münzen zu finden. Mit diesen können wir andere Skins freischalten.
Frameeinbrüche
Origament sieht im Großen und Ganzen ziemlich schön aus und ist eine niedliche Welt. Doch ab und zu gibt es Grafikglitches oder Dinge werden nachgeladen. Außerdem hatten wir in dem ein oder anderen Level extreme Frameeinbrüche und Lags, was gerade an Stellen, wo wir uns schnell verwandeln müssen, ziemlich störend war.

Die Steuerung ist auch nicht richtig präzise, aber da das Spiel das sehr großzügig verzeiht war das weniger schlimm. Der Soundtrack und die im Hintergrund spielende Musik sind dafür umso schöner. Auch die Artworks zwischen den Leveln waren wunderschön gezeichnet. Technisch also eher ein okay, von unserer Seite.
Ein kurzes Abenteuer – Origament
Origament ist mit seiner Spielzeit von vier Stunden ein eher kurzes Vergnügen, aber das ist auch völlig okay so. So zieht es sich nicht unnötig in die Länge und erzählt so seine Geschichte in einem angenehmen Rahmen. Die Verwandlungen und die Ideen, wie wir sie nutzen müssen, finden wir richtig schön kreativ. Das wird allerdings von den Frameeinbrüchen ein wenig kaputt gemacht.
Die Geschichte ist schön und hat ein ganz besonderes Ende. Für den Preis von 14,99€ könnt ihr euch Origament gerne einmal ansehen und euch selber ein Urteil bilden. Wir fanden das Spiel sehr schön.









