Winter Crew Studios veröffentlichen im Zuge des nächsten Steam Next Festes ihre Demo zu Fallen Tear: The Ascension. Das Metroidvania vereint die Plattformpassagen mit JRPG Storytelling und ob das funktionieren kann, dass durften wir uns in einer exklusiven Preview schon einmal selber anschauen.
Wenn plötzlich alles anders ist
In Fallen Tear: The Ascension wachen wir auf als Findelkind Hira, der sich der hiesigen Jägergilde anschließen möchte, um sein Dorf vor den umliegenden Gefahren zu schützen. Bei seinem Training dafür überfallen drachenartige Wesen die Welt und sein zu Hause wird zerstört. Wir müssen das Dorf verlassen, um unsere Mutter und unseren Bruder zu finden und endlich antworten zu bekommen.
Doch Raoah ist groß und wir bekommen eine noch größere Aufgabe, denn wir sollen die Welt von der sich ausbreiteten bösen Macht befreien. Dafür müssen wir die Götter bekämpfen und das sind noch längst nicht alle Gefahren, die auf uns warten.

Eine lange Reise – Fallen Tear: The Ascension
Wer Metroidvanias kennt, der weiß natürlich, dass diese nicht innerhalb von wenigen Stunden erledigt sind. Das Erkunden und neugierig sein, steht hier immer im Vordergrund und lockt uns immer tiefer in die Welt hinein. Dabei erledigen wir eingige Feinde und natürlich warten auch besondere Herausforderungen auf uns. Für ein paar davon können wir in den umliegenden Dörfern auch Jagd-Quests annehmen. Wir empfehlen das auch dringend zu tun, denn dafür bekommen wir besondere Punkte mit denen wir unsere Fertigkeiten und Stärke verbessern können.

Bei den Bosskämpfen finden wir auch die Abwechslung sehr gelungen. Nicht nur das Ausweichen und Draufhauen ist wichtig, sondern auch auf seinen Gegner und unsere Umgebung zu achten. Denn manchmal müssen wir erst den Felsen von der Decke lösen, um den Panzer unserer Gegners zu brechen und ihm überhaupt Schaden zufügen zu können. Solche Dinge lieben wir. Simpel, aber trotzdem effektiv.
Ohne Freunde, keine Chance
Während wir die Welt von Raoah bereisen und all die schönen Biome erkunden, treffen wir eine Menge besonderer Charaktere. Doch wie in anderen Metroidvanias müssen wir nicht nur Nebenaufgaben für sie erledigen und sie stellen uns dafür eine Schmiede, Küche, etc. zur verfügung, sondern wir können eine richtige kleine Party bilden.

Jeder Charakter hat unterschiedliche aktive und passive Fertigkeiten, die wir in der Welt und im Kampf einsetzen können. Wir können uns unsere Party aus drei Mitgliedern zusammensetzen, wie wir es eben brauchen und dann losziehen. Mit der Zeit bekommen wir auch Punkte für unsere Verbindungen zu den Charakteren und mit diesen können wir ihre Fertigkeiten verstärken. Das ist ein ziemlich cooles Feature, was wir so in einem Metroidvania auch noch nie gesehen haben. Und es macht das Spielen nicht unnötig komplizierter.
Rasten, Lernen, Weitergehen – Fallen Tear: The Ascension
Fallen Tear: The Ascension bietet uns natürlich auch unsere Schreine an denen wir rasten können, unsere Fertigkeiten lernen oder uns durch die Karte teleportieren dürfen. Doch unterwegs entdecken wir auch kleinere Camps. An denen können wir uns ausruhen, aber ansonsten nichts und alle Gegner sind dann eben wieder da.

Auch finden wir die Götter-Schreine an denen wir neue Fähigkeiten bekommen, wie das erklettern von Wänden oder eben den Doppelsprung, um weitere Abschnitte der Karten zu erkunden, die uns vorher verschlossen waren. Erkunden lohnt sich, auch für die Truhen, die entweder viel Währung enthalten oder Steine, die unsere Ausdauer verbessern, etc.
Ein fantastischer Artwork
Fallen Tear: The Ascension überwältigt uns als erstes mit seinem wunderschönen und handgezeichneten Artwork. Die Charaktere, die Welt, die Gegner und all die kleinen Details überall sind alle so fantastisch gestaltet und einfach wunderschön. Jedes der Biome, wir haben aber natürlich noch nicht alle sehen können, überzeugt mit seiner Einzigartigkeit und es lohnt sich hier auch mal stehen zu bleiben und die Welt zu genießen.

Die wichtigen Charaktere haben auch alle eine Stimme bekommen auf englisch, später wird es allerdings sicherlich zumindest deutsche Texte geben. Von deutscher Vertonung gehen wir jetzt mal nicht aus. Muss es auch nicht, die Sprecher machen ihre Sache hier wirklich sehr gut. Auch der Soundtrack im Hintergrund ist schön und drängt sich nicht auf, das mögen wir sehr.
Die Steuerung ist sehr gut, da hatten wir schon präzisere, aber das ist völlig okay. Auch die Animationen der Charaktere und Fertigkeiten sind sehr gut gelungen. Fehler konnten wir in der aktuellen Preview-Version noch keine finden.
Gespannt auf die Vollversion – Fallen Tear: The Ascension
Wir waren schon seit dem ersten Trailer gespannt auf das Spiel. Die Preview hat uns nur noch heißer darauf gemacht und wir möchten die Vollversion genießen und erleben. Fallen Tear: The Ascension macht vieles richtig, überzeugt uns an den richtigen Stellen und besonders das Artwork ist einfach pure Liebe. Mal abwarten, wann das Releasedatum bekannt gegeben wird. Wir sind zumindest sehr gespannt drauf und hoffen auf eine baldige Ankündigung.









