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The Outer Worlds – altbekannt und trotzdem neu

The Outer Worlds Title

Am 25. Oktober 2019 erschien The Outer Worlds für den PC, die Xbox One, Playstation 4 und im Jahr 2020 soll es ebenfalls für die Nintendo Switch erscheinen. Im Microsoft Gamepass ist The Outer Worlds für die Xbox und dem PC enthalten. Der Entwickler ist kein Unbekannter, Obisidan Entertainment. Obsidian brachte uns bereit Spiele wie South Park: Stab der Wahrheit, Dungeon Siege 3 und Fallout New Vegas auf die heimischen Konsolen. Richtig gelesen, Fallout New Vegas! Ob man hier das ein oder andere Konzept übernommen habt, erfahrt ihr hier in unserem Review zu The Outer Worlds.

 

Bevor es endlich los geht

Verschollen auf einer Reise auf einem Kolonieschiff, geraten wir unter die Fittiche eines verrückten Wissenschaftlers Namens Phineas Welles. Dieser rettet uns zwar, jedoch sind seine Absichten noch nicht erkennbar, jedoch wird er vom Vorstand gesucht… Fragen über Fragen.

Bevor wird dann jedoch in das Spielgeschehen eintauchen können, müssen wir uns einen Charakter erstellen. Dabei wählen wir das Geschlecht, modellieren das Gesicht, wählen eine Begabung- sowie einen zu Ehrfurcht erstarrenden Namen aus und los geht die Reise.

Alles schon mal gemacht, oder?

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Eine bunte Welt mit Einschränkungen

Wie in der Einleitung schon erwähnt, kommt das Spiel von den Machern von Fallout New Vegas und das merkt man auch. Man möchte eigentlich schon sagen, dass es ein Klon ist. Ein Klon, welcher jedoch besser zu sein scheint als das Original, denn es trifft den Geschmack der enttäuschten Fans der Spielereihe.

In The Outer Worlds bereisen wir ein fernes Sonnensystem in welchem sich Menschen in Halycon-Kolonien auf mehreren Planeten angesiedelt haben. Leider hat die Sache einen Haken. Es gibt keine klassische Regierung oder Militär – die Menschen werden von acht Unternehmen angeführt.

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Die Spielregeln sind hart, denn es gibt keine Freizeit, Krankheiten gelten als Ungehorsam und werden bestraft. Nur die Siedler, welchen einen hohen Nutzen haben, erhalten die bessere Medizin. Da haben es einige Aufständische doch ganz gut geregelt und ziehen ihr eigenes Ding durch. Leider geraten wir zwischen die Fronten und müssen uns für eine Seite entscheiden. Legen wir die Fabrik lahm und zerstören damit die Existenz der Siedler, oder legen wir die Aufständischen auf Eis?

In The Outer Worlds begegnen uns viele solcher Entscheidungen, welche wir im Fragen- und Antwortenbaum treffen. Diese haben meist einen direkten Einfluss auf den weiteren Spielverlauf, trefft eure Entscheidungen also mit bedacht.

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You will never walk alone

Es lebt- und kämpft sich im Kollektiv nun einmal weitaus besser. Das haben sich die Entwickler auch gedacht und haben uns Begleiter mit an die Hand gegeben. Die Begleiter sind meist NPC, welche sich, je nachdem wie wir unsere Entscheidungen getroffen haben, anbieten unserer Crew beizutreten. Diese haben im weiteren Spielverlauf auch immer wieder Aufgaben für uns. Dabei helfen wir bei einer Romanze oder sind Begleiter beim Besuch der Eltern.

Erstaunlich ist, dass die KI der Begleiter wirklich hilfreich und vernünftig ist. Die Begleiter bleiben nicht stecken, triggern keine Gegnergruppen und sterben nicht alle fünf Meter. Das hebt den Spielspaß auf ein höheres Level und man baut eine tiefere Beziehung zu den Begleitern auf.

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Wozu brauche ich diese ganzen Sachen?!

Zugegeben, The Outer Worlds hat auch diverse Nachteile. Einer davon sind, zumindest auf den ersten Blick, die unzähligen Items. Nahezu jeder Gegner lässt etwas fallen, jedes Dungeon und jeder Schrank schmeißt uns mit Items zu. Wäre ja nicht das Problem, wenn man unendlich viel tragen könnte…

Waffen und Rüstungen können wir unseren Begleitern übergeben, um diese stärker und robuster zu machen. Schrott kann beim Händler mit einer Schnelltaste verkauft- und überzählige Waffen und Rüstungen können zerlegt werden.

Was wir in dem Spieldurchlauf auf dem Schwierigkeitsgrad „Normal“ jedoch nicht gebraucht haben ist das ganze Bufffood. Das dürfte auf einem höheren Schwierigkeitsgrad jedoch sehr wertvoll sein.

 

Skilltree und die Werkbank sind Freunde, nicht Feinde!

Glückwunsch, Du bist im Level gestiegen! Nun dürfen wir endlich neue Attributspunkte setzten und unseren Charakter nach unserem Spielstil anpassen. Was sonst als Skillpunkt bekannt war, heißt in The Outer Worlds schlicht Vorteil. Diese können wir alle zwei Level wählen und so unsere maximale Traglast oder unseren Fernkampfschaden erhöhen. Das waren nur zwei Beispiele, denn es sind zu viele um diese alle hier niederzuschreiben. Unsere Begleiter haben ebenfalls Vorteile, von welchen auch wir profitieren.

An der Werkbank können wir nicht nur unsere Waffen und Ausrüstung reparieren, sondern unsere Waffen durch das „Tüfteln“ verbessern. Dabei gehen aber auch Bits, die Spielewährung, drauf.

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Fazit

The Outer Worlds ist ein Spiel mit vielen hol- und bring Quests in einer sehr liebevoll gestaltenden Welt. Es begegnen uns viel Witz, Charm und Gegner. Die Satire an den uns bekannten Problemen ist nicht zu übersehen und wir finden uns in mancher Situation selbst wieder.

Die Spielewelt ist farbenfroh, lebhaft und hält immer eine Überraschung parat, wenn man sich genauer umschaut und auch mal vom eigentlichen Weg abkommt.

Einige Spieler könnten sich an der englischen Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln stören was unserer Meinung nach jedoch den Spielewert nur sehr geringfügig bis gar nicht senkt.

Die Dialoge sind sehr tiefgehend und sehr detailliert. Hier haben wir uns dabei erwischt, dass wir dazu geneigt waren den einen oder anderen Dialog zu verkürzen. Für einige ist es ein Pluspunkt und für andere nach dem zehnten Dialog einfach nur nervig.

Wir können den Kauf- oder den Download für Gamepassbesitzer nur Empfehlen.

 

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