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Vorwort zum Review von The Quarry

In diesem Review begeben wir uns in die Spielewelt von „The Quarry“- das derzeit neuste Survival-Horror-Adventure von Supermassive Games. Spielen können wir The Quarry seit dem 10. Juni 2022 auf dem PC, der Xbox One, Xbox Series S|X und der PlayStation 4|5. Den Part des Publishers übernahm 2K Games.

The Quarry wird inoffiziell als Nachfolger von „Until Dawn“ betitelt da es ebenfalls als interaktiver Film konzipiert- und kein Teil der The Dark Pictures Anthology ist.

Dieses Review ist Spoilerfrei.

Ein paar Infos zur Handlung

Im Juni 2021 möchten Laura und Max als Teil des Betreuerteams im Feriencamp „Hackett’s Quarry“ arbeiten. Um nichts zu verpassen und pünktlich zu sein wollen die beiden einen Tag vor dem Beginn im Camp ankommen. Doch kurz vor dem Ziel beginnt schon der Spuk- plötzlich eine Gestalt mitten auf der Straße, das Ausweichen endet in einem Gebüsch mit einem Schaden am Motor und da, plötzlich ein hilfsbereiter Polizist, der mit Nachdruck nahe legt einen Tag später in das Camp zu fahren.

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Gut zwei Monate später steigen wir wieder in das Geschehen ein; die Kinder haben das Camp verlassen und das Betreuerteam räumt die Zimmer um ebenfalls nach Hause zu fahren. Leider können verschmähte Liebhaber auf dumme Ideen kommen was dazu führen kann, dass man nun in Hackett’s Quarry festsitzt- und plötzlich unerklärliche Dinge geschehen und einige Geheimnisse an das Licht kommen.

Wer wird die Nacht überleben- und wer nicht? Welches der 186 Enden wirst Du bekommen?

Gameplay mal anderst?

The Quarry ist ein Spiel aus dem Hause Supermassive Games und das merkt man auch. Das Spiel könnte auch Until Dawn heißen oder ein Teil der The Dark Pictures Anthology sein – die Steuerung und das Spielprinzip sind nahezu identisch:

Eine Gruppe von X-Personen muss überleben und wir als Spieler haben die Chance mithilfe von Tarot-Karten in die Zukunft zu sehen um Entscheidungen besser treffen zu können. Auch altbekannt sind die Quick-Time-Events und die zum Teil hakelige Steuerung. Versteht uns bitte nicht falsch, wir möchten uns nicht beschweren! Die Charaktere bedienen die klassischen Teenie-Klischees und wachsen einem nach ein paar Spielstunden dann doch noch ans Herz mit ihren wahren inneren Werten.

Neben einem klassischen Single-Player-Modus gibt es auch einen Multiplayer- und einen Couch-Coop.

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Grafisch- und Klangvoll

Supermassive Games hat in The Quarry mal wieder gezeigt wie gut das Studio „Motion-Capturing“ beherrscht. Dazu hat man sich erneut in Hollywood bedient und Namen wie zum Beispiel Ariel Winter, Ted Raimi oder Lin Shaye verpflichtet.

Neben dem Staraufgebot ist es den Entwicklern gut gelungen mithilfe von Licht und Schatten und gut platzierten und gewählten Soundkulissen den Spieler in seinen Bann zu ziehen. Leider ist die Lippensynchronisation (zumindest in der deutschen Version) größtenteils verzögert.

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Unsere Meinung

Mit The Quarry hat Supermassive Games erneut ein gutes Survival-Horror-Game auf den Markt gebracht. Bei einer Spielzeit von rund sieben- bis zehn Stunden (je Spieldurchlauf) wurde auch nichts unnötig in die Länge gezogen.

Dadurch, dass es auch nicht „zu gruselig“ ist, ist The Quarry auch für ein größere Publikum zugänglich- mag für eingefleischte Outlast oder P.T. Spieler ein wenig zu „lasch“ sein, aber die Story allein ist es wert.

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Viel negatives können wir nicht berichten, lediglich die Lippen-Synchronisation könnte besser sein und hier und da werden mal ein paar Texturen, leicht verzögert, geladen.

Abschließend noch ein Tipp; schaut euch die Tarotkarten an!

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