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Ein neuer Sandkasten wurde eröffnet – Boundless

Ein neues Sandbox Game ist auf dem Markt erschienen und trägt den Namen Boundless. Wir konnten den Titel testen und erzählen euch was uns gefallen hat und was überhaupt nicht.

Überleben ist das Zauberwort

Natürlich ist die Hauptaufgabe in Boundless auch sich eine sichere Basis zu schaffen und zu überleben. Wir werden in einem langen Tutorial in die Grundlagen des Spiels eingeführt und lernen natürlich zuerst Holz sammeln, damit wir uns unser erstes Häuschen bauen können. Rohstoffe finden, Nahrung anbauen, Waffen und Werkzeug craften. Ist alles ein bekanntes Spielprinzip, doch Boundless baut hier noch einige Features mehr mit ein.

Doch starten wir erstmal…

…am Anfang des Spiels. Denn bevor ist überhaupt loslegen könnt, benötigt ihr einen eigenen Account für Boundless. Der ist zum Glück schnell angelegt. Danach befindet man sich sofort in der Charaktererstellung. Wir spielen ein lustig aussehendes, buntes Wesen und haben einige Möglichkeiten, dieses so anzupassen wie wir es gerne hätten. Geschlecht, Frisur, Gesicht und viele verschiedene Farben können wir ändern. Dann noch schnell ein Name vergeben und schon geht unsere Reise los.

Oder zumindest fast, denn zuerst bekommen wir ein Reisetotem mit dem wir uns auf der riesigen Weltkugel ein schönes Plätzchen zum Reisen aussuchen können. Spielt man zu oder mehr kann man schnell die Freunde aus der PSN Liste importieren, die Boundless ebenfalls besitzen. Genauso leicht kann man diesen auch hinterher reisen. Es ist nicht nötig auf der Erde denselben Startpunkt festzulegen.

Eine neue Welt

Ist das alles passiert, dann landen wir auf dem Planeten. Doch wir sind nicht alleine, denn neben Tieren und anderen Mobs, leben hier auch viele verschiedene Spieler. Jeder kann bauen und sein Hab und Gut vergrößern und wir können uns all das ungestört ansehen. Zumindest auf einem freundlichen Server. Hier greift niemand an, den ihr nicht zuerst angreift. Natürlich gibt es auch die höhere Variante, doch für den Anfang wollten wir erstmal alles kennen lernen.

Wir lernen also unser neues zu Hause kennen auf dem wir Rohstoffe finden, Zivilisation erschaffen und Reiseverbindungen aufbauen sollen. Mit den Reiseverbindungen kann man überall hinreisen und kommt genauso leicht wieder nach Hause. Habt ihr euch verlaufen, dann ist es möglich sich wieder zum Raum zu teleportieren, wo wir die Weltkugel vorgefunden haben. Ein praktisches Feature, für Menschen wie mich, die sich überall verlaufen.

Vom Craften zum Lagerfeuer

Natürlich ist das Craften in Boundless das wichtigste Element. Am Anfang können wir einige Grundlegende Dinge. Holzaxt, Holzhammer, Holzblöcke, eben das was man für den Anfang so können muss. Je länger man spielt, desto mehr Rohstoffe findet man und damit eröffnen sich einem völlig neue Möglichkeiten. Doch nicht nur Rohstoffe werden gebraucht, sondern auch Fertigkeitspunkte, aber dazu komme ich später. Wir können also craften und spielen mit vielen anderen Menschen auf einer riesigen Karte. Doch wer versichert mir, dass nicht der nächstbeste Spieler in meine Basis spaziert und sich mitnimmt was er braucht oder schlimm noch, einfach alles abbaut, was ich mir mühselig ersammelt habe? Dafür gibt es die Lagerfeuer. Habt ihr ein Lagerfeuer sind eure Sachen in einem bestimmten Umkreis geschützt. Das ist auch der Teil in dem man gefahrlos bauen kann. Die Areale können vergrößert werden durch das setzten von mehr Lagerfeuern oder wenn ihr Landabschnitte mit der Ingame Währung kauft. Auch zu dieser komme ich später noch. Doch nicht nur das Feuer zu bauen schützt euer Zeug, ihr müsst es auch am Brennen halten mit besonderem Brennstoff, den man sich craften kann. Wer also nicht aufpasst und in einer Spielpause vergisst nach seinem Feuer zu sehen, der kann schon mal alles verlieren, wenn er wieder online kommt. Ein künstlicher Spielzwang der somit geschaffen wird, den ich persönlich gar nicht leiden kann. Besonders für Gelegenheitsspieler, fällt Boundless damit schon durchs Raster.

Belohnungen, Fertigkeiten und die böse Ingame Währung

Boundless fährt mit einem guten Spielsystem auf. Hier geht es nicht nur um craften und die Welt verändern, sondern man kann auch richtige Aufgaben oder tägliche Quests erledigen. Man hat also immer etwas zu tun. Im Tagebuch findet man diese Aufgaben und Ziele, die man erfüllen kann und bestimmt einige auch nebenbei erfüllen wird. Handeln mit anderen Spielern oder NPCs in den Städten, eine bestimme Anzahl von Blöcken sammeln und noch einiges mehr. Für diese Aufgaben gibt es zum einen Erfahrungspunkte, für die ihr Fertigkeitspunkte bekommt, wenn ihr ein Level aufsteigt, aber auch Belohnungskisten. Diese haben einen unterschiedlichen Wert, je nach Schwierigkeit der Aufgabe und beinhalten neben Fertigkeitspunkten auch Verlernpunkte, falls ihr euch verskillt habt, Cubits und Coins.

 

Habt ihr ein paar Fertigkeitspunkte gesammelt, dann kann man die natürlich verteilen. Verbessert euer Leben, die Schnelligkeit beim Abbauen oder die Ausdauer eures Charakters. Nach und nach werden immer mehr Bäume freigeschaltet und plötzlich können wir neue Level für das craften von Waffen und Werkzeugen freischalten und bessere Sachen bauen oder wir spezialisieren uns auf das zubereiten von Nahrung und Tränken. Hier gibt es wirklich viele Wege und in einer Gruppe kann man sich gut absprechen, wer sich worauf fokussiert.

Die Cubits sind die InGame Währung im Spiel. Mit ihnen könnt ihr Landabschnitte kaufen oder eben auch neue Outfits für euren Charakter. Diese bekommt ihr aus den Kisten, doch es ist vorgesehen, dass diese auch für Echtgeld zu haben sind.

Eine Welt wie sie mir gefällt…

Boundless bietet riesiges Potenzial. Gerade durch die riesige Welt in der wir spielen können. Diese beschränkt sich nicht nur auf den einen Planeten, denn wir können im späteren Spielverlauf noch mehr Planeten erkunden und so viele neue Rohstoffe finden. Dazu können wir natürlich bauen und werkeln wie es uns gefällt und wo es uns gefällt.

Man sieht viele verschiedene Orte und das lässt viel Abwechslung aufkommen. Die Farben im Spiel leuchten und ist mal irgendwo weniger farbenfroh, dann sind immerhin unsere Charaktere noch schön bunt!

Boundless bietet einen Tag und Nachtwechsel und auch verschiedenes Wetter bekommen wir zu sehen. Die Welten und deren Kreaturen haben lustige Formen und eine Entdeckungstour lohnt sich immer.

Das grenzenlose Fazit

Mit Boundless kam ein weiteres Sandbox Spiel auf den Markt. Das denkt man zumindest auf den ersten Blick. Es bietet sehr viele Möglichkeiten und ein wohl nie endendes Maß an Dingen, die man tun kann. Allerdings muss man sehr geduldig sein, denn bis man wirklich hinter das Spiel geblickt hat und wirklich verstanden hat wie was funktioniert kann es dauern. Wir empfanden das Tutorial und all die Erklärungen drum herum als etwas überfordernd. Überall steht plötzlich eine Menge auf dem Bildschirm, was man erstmal lesen muss, um zu verstehen wie die nächste Aktion überhaupt funktioniert.

Auch wenn Boundless vielleicht nicht dazu gedacht ist, aber uns persönlich hat ein lokaler Koop Modus gefehlt in dem ich nicht dem Zwang ausgesetzt bin mich einzuloggen und zu prüfen, ob noch alles steht. Ein Modus in dem man einfach ohne diesen Gedanken im Nacken bauen und erkunden kann. Doch die Möglichkeit mit so vielen Spielern auf der Welt eine ganz eigene, individuelle Welt zu bauen ist schon ziemlich cool eigentlich.

Die Gestaltung der Welt gefällt uns generell sehr gut und wir sehen wirklich großes Potenzial in dem Spiel, nur uns hat diese vollgeladene Einleitung eher weniger Spaß gemacht. Doch ich denke, wenn man Geduld hat und auf ein weiterentwickeltes Minecraft steht, dann ist man bei Boundless an einer guten Adresse!

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ResCru

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