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Kena: Bridge of Spirits – Die Geschichten der Geister

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Mit Kena: Bridge of Spirits veröffentlichen Ember Lab ihr Videospieldebüt auf der Playstation und dem PC. Das, dass Studio vorher an Animationsfilmen mitgearbeitet hat lässt sich nur schwer leugnen, denn das ganze Spiel über begleiten uns wunderschöne Animationen, die einen schon sehr an Pixar Filme erinnern. Seit dem 21. September können wir mit Kena eine tiefgründige Reise antreten, die Themen wie Tod, Verlust und Erneuerung behandelt.

Als Geistführer ist man immer allein

Wir schlüpfen in die Rolle von Kena, einer Geistführerin, die rastlosen Seelen helfen soll ihren Frieden zu finden. Wir sind auf der Suche nach dem Bergschrein und auf unserem Weg dorthin durchqueren wir ein Dorf, welches von einer Art Verderbnis verschlungen wurde.

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Vor unserer Weiterreise machen wir es uns zur Aufgabe die dortigen Geister von ihrem Leid zu befreien, doch dies stellt sich teilweise als gar nicht so einfach heraus. Im Wald treffen wir außerdem auf eine Art Irrlichter, Rotts, die sich uns anschließen und sich sogar mutig unseren Gegnern entgegenstellen. Von wegen ein Geistführer ist immer allein.

Eine ganze Rottschar

Die kleinen, flauschigen Rotts können wir überall in der Spielwelt finden. Umso mehr wir von ihnen um uns sammeln umso besser für uns. Zum einen weil wir so noch Fertigkeiten freischalten (dazu später mehr) und weil wir durch ihre Hilfe einiges in der Spielwelt bewegen können. Im wahrsten Sinne sogar, denn mit ihrer Hilfe können wir Felsen verschieben um auf höhere Vorsprünge zu gelangen oder Statuetten wieder an ihren richtigen Platz rücken.

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Mit besonderen Pflanzen können wir sie in ihre ursprüngliche Form verwandeln und so Verderbnis vernichten oder Pflanzen wieder zum Blühen bringen. Sie helfen uns andere Rotts besser zu finden oder schütten Tontöpfe für uns aus.

Belohnen können wir die Kleinen mit besonderen Hüten. Überall in der Welt können wir die unterschiedlichsten Kopfbedeckungen für sie finden. Einhorn, Fuchs, Kleeblatt, Katze, Frosch, uvm. Kaufen können wir diese dann mit den gesammelten blauen Kristallen an diversen Hutständen in der Welt und somit unsere Rotts ein bisschen umgestalten.

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Wir können viel lernen

Im Spielverlauf von Kena: Bridge of Spirits lernen wir natürlich immer neue Fertigkeiten dazu. Zum Freischalten benötigen wir ein bestimmtes Rott-Level, welches wir bekommen umso mehr von den kleinen Tierchen wir um uns haben. Ab Level 4 stehen uns alle Fertigkeiten zum skillen zur Verfügung, aber nur weil sie freigeschaltet sind heißt das nicht, dass wir diese auch sofort nutzen können.

Um diese zu „kaufen“ benötigen wir eine Art Erfahrungspunkte. Diese erhalten wir, wenn wir Aktionen mit unseren Rotts ausführen. Das bedeutet stellen wir eine Statuette wieder auf oder füttern sie mit Früchten bekommen wir die benötigten Punkte.

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Skillen können wir dann in 4 unterschiedlichen Kategorien. Nahkampf, Schild, Fernkampf und unsere Bomben. Wir lernen neue Angriffe, können mit dem Bogen mehr als einen Pfeil abschießen oder die Wirkung unseres Geisterschildes verstärken. Außerdem können wir bestimmte Rott-Fertigkeiten erlernen, die uns im Kampf wahre Vorteile bringen, da diese besonders stark sind, aber dafür auch nur begrenzt eingesetzt werden können.

Erkunden, Kämpfen, Rätseln

Die Grundpfeiler in Kena: Bridge of Spirits sind natürlich keine Videospielneuheit, aber dennoch fügen sie sich in Kena einfach wunderbar ein. Die Spielwelt gibt einem so viele Belohnungen für das Erkunden, dass wir wirklich versucht haben einfach alles mitzunehmen. Das dient außerdem dazu das Spiel nicht nach ein paar Stunden zu beenden, denn überall bleiben wir erst einmal stehen, bewundern und suchen. Zu finden gibt es Kisten, Fässer, Hüte, Schreine, Geisterpost, verfluchte Truhen und Rätsel.

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Diese sind oft nicht allzu schwer zu lösen, doch der ein oder andere Kopfzerbrecher ist schon dabei. Kena gibt uns auch keine Hilfestellung, aber durch Trial and Error kommen wir dann doch meistens auf die entsprechende Lösung.

Auch die Kämpfe sind teilweise nicht ohne. Neben kleinen Mobs, die wir mit zwei, drei Treffern erledigen treffen wir auch auf mächtige Bossgegner, denen wir mit stumpfem draufhauen nicht die Stirn bieten können. Manchmal müssen wir erst einmal mit der Umgebung interagieren oder eine schützende Rüstung zerstören bevor wir richtig Schaden austeilen können.

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Eine wunderschöne Welt

Wir können es nicht oft genug sagen wie schön Kena: Bridge of Spirits einfach gestaltet wurde. Wenn wir die Welt von der Verderbnis befreien und wir nach und nach wieder eine schöne, blühende, bunte Welt erschaffen, dann ist das einfach das Beste Gefühl im Spiel. Der Detailgrad ist einfach so hoch, dass wir versuchen mit fast allem in der Welt zu interagieren oder zumindest glauben, dass es doch was geben muss.

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Dazu diese herrlichen Animationen von Kena, den Charakteren und Tieren denen wir begegnen und von den Rotts natürlich. Gepaart mit dem emotionalen Soundtrack hat Ember Lab hier einfach eine einzigartige Atmosphäre geschaffen, die uns das komplette Spiel nicht mehr losgelassen hat.

Auf der Playstation 5 konnten wir das Spiel in 4K mit 60 FPS genießen und hatten geringe bis gar keine Ladezeiten.

Nur ein kleines Manko

Kena: Bridge of Spirits hat uns von Anfang bis Ende komplett begeistern können. Oder zumindest fast. Während wir im Spiel selber die emotionalen Geschichten der Geister erleben und die Charaktere immer tiefer kennen lernen erfahren wir über Kena so gut wie nichts. Ihre eigene Vergangenheit wird nur kurz angeschnitten, aber nie weiter erklärt. Vielleicht Stoff für weitere Spiele mit ihr? Wer weiß!

Abgesehen davon hatten wir in den ca. 25 Stunden aber eine wirklich gute Zeit mit dem Titel. Die anspruchsvolleren Kämpfe, das Befreien des Dorfes und das Erkunden machen Kena zu einem fantastischen Gesamtpaket. Wer hier die Spielwelt mit allem was diese zu bieten hat nicht genießt, der ist selber schuld, denn der verpasst einfach alles, was das Spiel zu dem macht, was es sein soll.

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Wir hoffen das Ember Lab nun Gefallen an Spielen gefunden hat und uns noch ein paar Werke anfertigt und vielleicht sogar eine Fortsetzung von Kena geplant hat. Geht los und unterstützt dieses hervorragende Spiel!

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