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Die Jagdsaison ist eröffnet – Monster Hunter World

Den ersten Geburtstag hat Monster Hunter World schon im Januar erlebt und immer noch sprüht der Titel vor Leben. Wir waren natürlich auch fleißig jagen und endlich gibt die Zeit ein Review her, damit wir unsere Erfahrungen mit euch teilen können.

Eine neue Welt

Monster Hunter World schickt uns und unsere Flotte auf eine Expedition in die neue Welt. Hier gehen seltsame Dinge vor sich und wir sind dafür verantwortlich herauszufinden woran das liegt. Wir sind nicht die erste Flotte, die sich hier schon auf die Jagd gemacht hat und so bekommen wir im Laufe der Geschichte immer mehr helfende Hände dazu, die uns bei der Suche nach besonderen Monstern helfen. Der Weg zum Ziel ist nicht leicht und zusammen mit unserer Wildexpertin und unserem Palico werden wir immer wieder vor noch größere Gefahren gestellt. Doch das ist nichts im Vergleich zu dem, was uns am Ende der Reise erwarten wird…Doch da will ich euch nicht zu viel veraten.

Monster Hunter: World

Die Artenvielfalt muss bewahrt werden

Jeder der jemals einen Monster Hunter Teil gespielt hat, der weiß, dass Capcom sich mit dem designen der Gegner immer sehr viel Mühe macht. Neben alten Bekannten, über die sich Fans immer wieder freuen, werden auch immer wieder neue Monster auf den Weg gebracht. Genau das ist es auch, was das Spiel jedes Mal wieder so interessant macht.

Hier ist alles dabei. Von unzähligen Flugwyvern, gefährlichen Reißzahnwyvern oder riesigen Drachenältesten bis hin zu schwimmenden und buddelnden Todesmaschinen und tückischen, aber doch irgendwie niedlichen Vogelarten. Feuer, Wasser, Eis, Donner, Drache. Alles Elemente, die wir finden können und noch mehr. In der Wüste, im Urwald, ein Land voller Korallen oder tödlichem Miasma. Die Lebensräume sind genauso von Vielfalt geprägt wie unsere Monster selbst.

Monster Hunter: World

Öfter mal was Neues

Monster Hunter World ist nach der Geschichte natürlich noch lange nicht vorbei. Es ist eher so, dass das Spiel dann erst richtig anfängt. Denn erst dann können wir unseren Jägerrang durch jagen erhöhen und uns an die wirklich bösen Gegner wagen um deren Material zu Rüstungen und Waffen zu verarbeiten. Hier bleiben die Quests natürlich nicht immer dieselben.

Besondere Monster haben begrenzte Quests, die im Laufe des Jahres immer wieder mal verschwinden und dann plötzlich wiederauftauchen. So bleibt das Jagen, eben dieser, etwas besonderes. Egal ob man nun schon lange spielt oder gerade erst anfängt. Die größte Chance auf diese zu treffen sind eindeutig besondere Feste in Monster Hunter World, wo meist alle diese Eventquests nochmal zur Verfügung stehen. So wird z.B. ein großes Frühlingsfest gefeiert, wo die NPCs und die Stadt schön dekoriert werden. Auch besondere Ausrüstung steht an diesen Tagen immer zur Herstellung zur Verfügung.

Monster Hunter: World

Neben diesen Feierlichkeiten geht Capcom regelmäßig Crossover Projekte mit anderen Spielen ein. So kam es, dass zum Beispiel ein Horizon Zero Dawn Event gestartet wurde, in welchem man sich eine Rüstung für sich und seinen Palico schmieden konnte, die einem das Aussehen von Aloy oder einem Watcher gab. Auch Devil May Cry durfte schon Teil der Monster Hunter Welt werden und die neuste Verbindung besteht zu Witcher und bringt euch Geralt von Riva näher.

Stehen euch keine wirklich besonderen Aufgaben zur Verfügung, dann könnt ihr euch einfach den optionalen Quests oder Untersuchungen widmen. Optionale Quests werden im Spielverlauf freigeschaltet oder euch durch Gespräche in die Liste mit eingefügt. Untersuchungen erhaltet ihr umso mehr ihr über die Monster auf einer Jagd herausfindet. Sammelt Spuren, brecht Teile ab und findet die Unterschlüpfe um immer mehr Untersuchungen zu erhalten, die euer Können auf die Probe stellen werden.

Monster Hunter: World

Wenn ihr allerdings lieber ohne eine bestimmte Aufgabe und ohne Zeitlimit durch die Gebiete streifen wollt, dann könnt ihr das auf einer Expedition tun. Hier könnt ihr Erze, Pflanzen, Käfer, etc. sammeln und ganz unabhängig von irgendwelchen Quests auf bestimmte Monster treffen. Ob ihr diese dann jagen wollt oder nur an ihnen vorbeischleicht, könnt ihr dann spontan entscheiden.

Eins ist jedenfalls klar, es gibt viele Möglichkeiten in Monster Hunter World und Langeweile gehört nicht dazu.

Ein guter Jäger hat viel zu lernen

Das Monster Hunter World ein komplexes Spiel ist, dass erlebt man schnell beim Spielen. Neu ist allerdings, dass man mithilfe von Spuren, die Monster wirklich aufspüren kann. Fußabdrücke, verlorenes Fell oder Federn, Schlamm oder Schleim, alte Schuppen. All diese Dinge können wir finden und aufsammeln. Je mehr wir davon haben, umso besser ist das Monster erforscht. Je besser das Monster erforscht ist, umso schneller können wir es beim nächsten Mal aufspüren. Dabei helfen euch auch kleine Leuchtkäfer. Sie zeigen euch welche Spuren oder Items in eurer Nähe sind und leiten euch zum Gegner, wenn sie Witterung aufgenommen haben. Für Einsteiger auf jeden Fall eine Willkommene Hilfe, sich auf den Karten besser zurecht zu finden.

Monster Hunter: World

Wer erfolgreich Jagen will, der benötigt natürlich die richtige Ausrüstung dafür. Auch hier war und ist Monster Hunter immer ziemlich komplex. Am Anfang nutzt ihr die Materialien der Monster für alles was geht, Hauptsache ist, man kippt nicht bei einem Schlag sofort um. Im späteren Spielverlauf ändert sich dies aber.

Es verhält sich wie bei Pokemon. Die Monster sind nach bestimmten Elementen geordnet und jedes davon ist schwächer oder stärker gegen ein anderes. Gegen einen Drachen der Feuer als Element hat bietet sich also eine Rüstung an, die euch hier besonders vor den Flammen schützt. Eure Waffe sollte aber so gewählt sein, dass ihr damit den größtmöglichen Schaden anrichtet. Die Rüstungen, die ihr schmieden könnt, bekommen dazu später noch Slots für Edelsteine. Diese Juwelen verbessern euch nochmal. Entweder erhaltet ihr mehr Schaden, mehr Verteidigung, bewegt euch schneller, seit weniger anfällig für Statuseffekte, oder, oder, oder. Diese Juwelen lassen euch eine ganz individuelle Ausrüstung zusammenstellen. Was da am besten zu euch passt, müsst ihr selber herausfinden.

Monster Hunter: World

Auch die Materialien die ihr für hochrangige Ausrüstung braucht werden seltener. Manchmal müsst ihr somit ein Monster öfter besuchen. Manchmal werden die Chancen erhöht, wenn man bestimmt Teile zerbricht oder es zu fangen statt zu töten. Hier heißt es eben farmen, farmen, farmen. Doch so werdet ihr immer besser im Kampf gegen die großen Biester.

Jeder wie er mag

Natürlich bietet Monster Hunter World wieder eine Vielfalt an unterschiedlichen Waffen an, die wir nutzen können. Anfänger sollten im Trainingsbereich die passende Waffe für sich finden und mit dieser erstmal hauptsächlich spielen. Erfahrenere Spieler wechseln ihre Waffen und Ausrüstung wie Unterhosen. Doch manchmal hat man mit unterschiedlichen Waffen, bei unterschiedlichen Monstern eben andere Vorteile.

Für schnelle Kombos und Bewegungen eignen sich Doppelschwerter oder das Langschwert sehr gut. Wer mal so richtig draufhauen will, der bedient sich dem Hammer oder dem Großschwert. Man ist zwar langsamer, aber effektiv. Mit der Morphaxt, kann man zwischen Schwert und Axt wechseln und so zwei Kampfstile variieren. Das Jagdhorn gibt den Spielern positive Statuseffekte, je nach Melodie und die Energieklinge kann ebenso vielseitig eingesetzt werden.

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Für den Fernkampf gibt es eine leichte und eine Schwere Armbrust. Ebenso aber auch einen Bogen. Dieser erfordert wiederum eine andere Rüstung, die nicht so viel Schaden anrichtet. Gegen Flugwyvern, aber bestimmt nicht die schlechteste Wahl.

Hier muss man tatsächlich einfach testen was einem am ehesten liegt. Das aufgeführte ist auch nur eine kleine Auswahl der Waffen, die es gibt. (Schwert und Schild, Lanze, Gun-Lanze, etc.) Monster Hunter gibt eben auch hier alles um viel Abwechslung bieten zu können.

Eine gute Grundlage ist wichtig

Jeder gute Jäger weiß, dass mit leeren Magen keine Jagd erfolgreich sein kann. So auch in Monster Hunter World. Vor jeder Quest, Aufgabe, Arena oder Expedition dürft ihr das Essen nicht vergessen. Warum? Ganz einfach, weil ihr damit zum einen mehr Gesundheit und Ausdauer bekommt und zum anderen besondere Booster, die euch auf der Reise helfen können. Entweder könnt ihr öfter Looten als andere, schneller auf den Rücken eines Monsters gelangen, erhaltet schnelleres Schleifen, könnt besser angeln, etc. pp. Ebenso werden euer Angriff, eure Verteidigung oder Resistenz gegen Statuseffekte erhöht. Kommt immer darauf an was ihr esst und wie viele Zutaten ihr im Spielverlauf schon freigeschaltet habt.

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Neben dem Essen solltet ihr auch mit dem was ihr dabei habt immer gut vorbereitet sein. Tränke, Rationen, Wetzstein, Gegengifte, Fallen sind da nur ein paar Beispiele, die ich nennen möchte. Auch hier sollte euer Beutel von Monster zu Monster und zum jeweiligen Gebiet in welches ihr reist variieren. Ihr könnt euch teilweise Material oder Tränke bei Händeln in der Stadt kaufen, doch lasst euch gesagt sein, dass das ganz schön aufs Geld geht. Besser ist es die benötigten Komponenten zu sammeln oder sogar selber anzubauen. Das geht im Spielverlauf und so könnt ihr euch einen großen Vorrat an Tränken aneignen und müsst nicht wertvolles Geld ausgeben, was ihr erstmal für Waffen und Rüstungen benötigt.

Kombiniert ihr bestimmte Zutaten oder Material miteinander, erhaltet ihr neue Gegenstände oder wirksamere Tränke. Die Grundrezepte sind vorgegeben. Vieles weiß man, wenn man alte Teile gespielt hat und der Rest wird durch ausprobieren herausgefunden.

Keiner ist allein

Monster Hunter hat schon immer darauf abgezielt, dass keiner ganz alleine jagen muss. Wer lieber für sich spielt, der hat seinen treuen Palico dabei und wird von diesem tatkräftig unterstützt. Oder er rettet euch das ein oder andere Mal den Hintern, so wie bei mir am Anfang. Ist euch dieser zu nervig, dann lasst ihn im Lager und zieht als einsamer Wolf los.

Doch generell ist es ein Community Spiel. Kommt ihr nicht weiter, schickt ein Notleuchtzeichen los und bis zu drei weitere Jäger werden euch bei eurer Jagd helfen. Ihr fallt einmal in Ohnmacht? Kein Problem. In der Regel passiert uns das allen immer mal wieder.

Monster Hunter: World

Wollt ihr von Anfang an nicht alleine losziehen, könnt ihr einer Online Sitzung beitreten, die bis zum 16 Spieler beherbergt. In der Versammlungsstätte ist es auch möglich diesen außerhalb der Quest gegenüber zu stehen. Oder eine Runde Armdrücken zu machen oder am Tisch zu sitzen und gemütlich zu trinken. Es können Quests eröffnet werden und jeder kann sich der Jagd anschließen, wenn er will und die Bedingungen für die Quest erfüllt. Ich mag es zum Beispiel gerne dort vorbeizuschauen und mir die Charaktere vorab mal anzusehen und mit Ihnen herum zu blödeln. Das macht Spaß und lockert die Reise etwas auf.

Kommuniziert werden kann über Gesten oder Shortcuts. Auch Emojis stehen zur Verfügung. Ein Sprachchat ist ebenfalls gegeben, doch bei Spielern aus aller Welt versteht man eben nicht immer alles. Wenn ihr mit Freunden spielt, könnt ihr natürlich ganz andere Taktiken entwickeln. Absprechen wer welche Waffe nimmt und wer sich welche Schwachstelle am Monster vornimmt, geht so natürlich viel einfacher. Auch wer welche Materialien noch benötigt, kann so viel einfacher besprochen werden.

Monster Hunter: World

Mit anderen Jägern macht mir das Spiel zum Beispiel viel mehr Spaß, denn ich kann mir oft noch was abgucken oder bin einfach beeindruckt von deren Ausrüstung. Ich habe schon einige Partner für Reisen in Monster Hunter World gefunden und ich finde das ist das besonders schöne an diesem Spiel. Man kann richtige Freundschaften über die ganze Welt schließen.

Ein Augenschmaus

Für mich persönlich war es eine der schönsten Nachrichten, dass endlich ein Monster Hunter Teil zurück auf Playstation bzw. Xbox kommt. Meine liebsten Teile waren auf der PSP und tatsächlich Monster Hunter Tri auf der Wii. Die waren für damalige Verhältnisse fantastisch anzusehen und besonders bei der Vielfalt der Monster und den Details finde ich eine gute Grafik bei Monster Hunter wirklich wichtig.

Monster Hunter: World

Die Release auf dem DS waren zwar toll, aber konnten mich komplett nie überzeugen. Die Steuerung war seltsam, weil man irgendwie den Touchscreen mit einbinden wollte und die Grafik wurde dem Spiel nie gerecht.

Mit Monster Hunter World können wir einfach in eine tolle Welt eintauchen, die nur so von Details und liebevoller Gestaltung strotzt. In den unterschiedlichen Gebieten gibt es immer etwas zu entdecken, die Rüstungen und Waffen sind toll designt und an den Monstern erkennt man jede Schuppe einzeln.

Die einzelnen Gebiete auf der Karte sind nicht mehr durch Ladezeiten getrennt und so kommt einem die Karte viel größer vor. Alles ist dynamischer und man merkt einfach wie viel Spaß die Entwickler hatten, die technischen Möglichkeiten so ausreizen zu können. Mit Felswänden die einbrechen, die Umgebung, die man mitnutzen kann. Ich liebe es einfach. Es ist all das was ich auf dem DS immer vermisst habe, weil alles einfach nicht so zur Geltung kommt, wie auf einem Fernseher oder großen Monitor. Eigentlich ist mir die Grafik nicht allzu wichtig, aber bei Monster Hunter steckt da so viel Atmosphäre mit drin. Auch die Videosequenzen sind fantastisch umgesetzt und setzen jeden neuen Gegner den wir entdecken gekonnt in Szene. Das Spiel gefällt mir optisch einfach richtig gut.

Monster Hunter: World

Ein Spiel mit viel Potential

In meinen Augen hat Capcom hier einiges richtig gemacht. Sie haben erkannt, was viele der Spieler sich gewünscht haben und schließlich Monster Hunter World auf Konsole und PC gebracht. Das Spiel eignet sich für Neueinsteiger und auch für alteingesessene Fans der Reihe. Diese Mischung zu finden und gut umzusetzen muss man auch erstmal schaffen, ohne das viele Beschwerden kommen.

Der Titel überrascht mit tollen Verbindungen zu anderen Spielen und fantastischen Events. Zudem ist für September die erste große Erweiterung Iceborne angekündigt, die nochmal so viel Inhalt wie das Hauptspiel bringen soll. Den Spielern wird immer wieder was Neues geboten und hier kann man wirklich noch viel einbauen. Ich würde auch immer noch Monster Hunter Tri auf der Wii spielen, wenn dort der Service nicht eingestellt worden wäre. Die Titel sind langlebig und lassen sich ohne weiteres auch auf die Next Gen bringen.

Es sind die kleinen Details, neben dem jagen, die das Spiel so fantastisch machen. So liebe ich es die kleinen Tierchen in der Welt als meine Haustiere in meinem privaten Raum zu halten. Solche Kleinigkeiten sind es, die einen doch irgendwie ans Spiel binden.

Leider, war es mir seit Release nicht regelmäßig möglich jagen zu gehen. Das will ich nun endlich aber ändern und werde bis Iceborne auf jeden Fall einiges mehr auf dem Kasten haben. Wer Teil einer tollen, hilfsbereiten Community werden will, der sollte sich den Jägern anschließen und eintauchen in dieses wunderbare Spiel.

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