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Arise: A Simple Story – Das Leben nach dem Tod

Seit dem 03. Dezember 2019 können wir diesen wundervollen Indietitel auf Playstation, Xbox und PC erleben. Nun ist es auch endlich auf der Nintendo Switch verfügbar. Piccolo Studio schickt uns auf eine kurze, aber intensive Reise, die wir jede Minute genossen haben. Wir verraten euch gerne wieso.

Denn das Leben zog an mir vorbei

Wer kennt ihn nicht, den Spruch? In Arise: A Simple Story erleben wir dieses Phänomen wortwörtlich, denn wir spielen einen alten Mann nach seinem Tod. Hier erleben wir sein Leben nochmal mit all den schönen und traurigen Erinnerungen und bekommen so eine bittersüße Geschichte spendiert, ohne dass auch nur ein Wort gesprochen wird.

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Die Zeit zurückspulen

Wir arbeiten uns in Arise: A Simple Story von Level zu Level und dürfen insgesamt zehn Geschichten erleben. Doch wir laufen nicht nur von A nach B, sondern müssen auf dem Weg zum Ziel kleinere Umgebungsrätsel lösen.

Dafür haben wir eine besondere Fertigkeit, denn wir können die Zeit manipulieren. Nur ein kleines Stück vor und zurück. Doch das reicht, um Feuer zu bändigen, Schnee zum Schmelzen zu bringen oder die Erde zu verschieben. In jedem Level erreichen wir etwas anderes damit, was uns dann zum Ziel bringt.

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Arise_13Währenddessen finden wir immer Figuren von unserem Charakter, die seine Geschichte erzählen und ihm die Erinnerungen an die Situationen wieder zurückbringen. Gesprochen wir hier nicht, alles wird durch die Bilder, die wir sehen erzählt.

Erinnerungen sind Momentaufnahmen

Während wir in Arise: A Simple Story die Level durchqueren finden wir leuchtende Kugeln, die wir einsammeln können. Manche von ihnen sind ein wenig versteckt, andere liegen fast offensichtlich auf unserem Weg. Die Level sind linear. Viel zu erkunden gibt es nicht, aber wenn doch, dann sollten wir das auch auf jeden Fall tun.

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Die Kugeln sind Bilder, die wir finden können und zeigen uns nochmal ein bisschen detaillierter die Geschichte, die wir gerade spielen. Die Bilder sehen aus wie von einem Kind gemalt und haben somit einen eigenen Charme. Insgesamt können wir im gesamten Spiel 59 Stück davon entdecken und so die komplette Geschichte enthüllen.

Die Musik ist alles

Da in Arise: A Simple Story nicht gesprochen wird sind die Bilder und die Musik im Spiel umso wichtiger. Das ist ein Punkt, den die Entwickler definitiv erfüllt haben.

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Jedes Level sprüht nur so vor Kreativität. Wir sehen Wälder, verbrannte Welten, Galaxien, Schneelandschaften und wundervolle Wasserwelten, die alle besondere Eigenschaften mit sich bringen. Glitzernde Ströme, die uns durch die Lüfte tragen, goldene Pflanzen, die mit unserer Hilfe wachsen oder gruselige Geister. Von wunderschön bis absolut unbehaglich ist jedes Gefühl zu sehen. Wirklich zu sehen.

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Dazu kommt dieser fantastische Soundtrack, der uns durch die Welten begleitet. Dramatik unterstreicht, Trauer verstärkt und auch mal eine Freudenträne fließen lässt. Selten hat uns ein Sound so emotional berührt wie in diesem Spiel.

Klein, aber oho

Arise: A Simple Story ist kein ewig langes Spiel. Es ist ein kleiner Indie Platformer und bietet uns dafür eine Menge Abwechslung. Wir haben nicht mal 8 Stunden mit dem Spiel verbracht, aber am Ende fühlt es sich nicht zu kurz an. Eher genau richtig.

Es berührt einen auf einer anderen Ebene und besonders das Ende hat uns traurig und glücklich zugleich zurückgelassen. Wir wünschen uns einfach mehr solche Spiele, die nicht viel benötigen und trotzdem hervorragend sind.

Wenn ihr dieses Studio unterstützen möchtet, dann schaut euch das Spiel an. Wir sprechen eine klare Empfehlung aus.

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