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The Gardens Between – Wenn Kinder sich erinnern

The Voxel Agents präsentieren ihren kleinen Titel The Gardens Between und wollen eine nostalgische Zeitreise damit erschaffen. Wir haben das Spiel gespielt und können jetzt schon verraten, dass es absolut liebenswert ist.

Arina & Frendt

Die zwei Hauptcharaktere Arina und Frendt, denen wir im Spiel begegnen, sind enge Freunde. Sie kennen sich schon eine ganze Weile und haben gemeinsam viele Abenteuer erleben können. Zumindest in ihren Augen, galt einiges als Abenteuer. Gemeinsam mit den beiden durchleben wir in The Gardens Between nochmal einige ihrer schönsten Erinnerungen und lernen sie so immer besser kennen.

Inselparadies

Die Level im Spiel bestehen aus kleinen Inseln zu denen man mit einem Baumhaus reist. Jede von ihnen steht für einen anderen Tag in den Erinnerungen der Kinder. Da kann uns ein Umzug begegnen, bei dem uns Kisten mit Spielzeug um die Ohren fliegen. Ein regnerischer Tag, den die Kinder am Videorekorder und einer Spielekonsole verbracht haben oder ein heißer Sommertag mit einer Wasserschlacht. Die Inseln sind zwar klein gehalten, aber bieten doch allerlei zu entdecken, wenn man genau hinsieht. Die Details erwecken nochmal eine ganz besondere Atmosphäre, die von einem angenehmen Soundtrack untermalt wird. Es wird nicht geredet oder erzählt. Alles passiert stumm und trotzdem gerät man in die melancholische Stimmung mit einer Motivation das Ende der Reise zu entdecken.

Ein toller Rätselspaß

Natürlich laufen wir auf den Inseln in The Gardens Between nicht nur lustig hin und her. Unsere Aufgabe ist es auf jedem dieser Level die Spitze zu erreichen und dort ein goldenes Licht zu platzieren. Dieses müssen wir allerdings erst durch einige Rätselpassagen bringen. Die Steuerung ist recht simpel, denn wir können lediglich die Zeit vor und zurückspulen um so einen Weg zum Ziel zu finden. Frendt kann mit Glocken klingen und somit Blüten mit schwarzen Löchern schließen oder öffnen, die uns das Licht einfach stehlen. Auch kann er die Zeit anhalten, sodass wir einzelne Gegenstände getrennt von anderen Dingen bewegen können.

Arina trägt die Laterne für das Licht. Diese kann sie auf kleine Steinblöcke platzieren, die sich, wenn wir vor oder zurückspulen, einen eigenen Weg durch das Level suchen und wir sie entweder mit Licht oder oben an der Spitze wieder in Empfang nehmen dürfen. Auch kann sie mit dem Licht Brücken erscheinen lassen oder damit neblige Passagen passieren.

All diese Fertigkeiten und ein bisschen Köpfchen und Geduld brauchen wir um die Level zu schaffen und eine neue Erinnerung zu erkunden.

Ein schönes Spiel für Zwischendurch

The Voxel Agents haben mit The Gardens Between eine kleine, aber feine Traumwelt erschaffen, in der sich gerne jedes Kind verlieren würde. Auch wenn das Spiel mit seinen ca. zwei Stunden keine Ewigkeit dauert, kann man es dafür umso besser zwischendurch spielen. Ich mag besonders all die kleinen Details, die dort eingebaut sind und bei denen man oft selber wieder gerne in Erinnerungen schwelgt. Die Steuerung ist eine interessante Idee, aber manchmal etwas langsam und schwerfällig, das es einige Zeit dauert, bis man manchmal auf den richtigen Lösungsansatz kommt.

Dennoch ist das gesamte Spiel liebevoll gestaltet und es macht wirklich Spaß sich durch die Rätsel zu winden um noch weitere Erinnerungen der Kinder zu entdecken und in diese nostalgische Stimmung einzutauchen. Wer also gerne schöne Indie Titel hat, der macht mit The Gardens Between absolut nichts falsch.

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