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Alan Wake – Autor eines Albtraums

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Remedy Entertainment schickt uns seit dem 14. Mai 2010 auf der Xbox 360, beziehungsweise seit dem 02. März 2012 auf dem PC nach Bright Falls. Dieses kleine, idyllische Städtchen, bietet neben eine traumhafte Landschaft, auch einige Geheimnisse. Was uns, als Protagonist Alan Wake, in diesem psychologischen Horror-Adventure dort erwartet, erfahrt ihr hier, in unserem Review zu Alan Wake.

Zu real, um ein Traum zu sein

Als Inspiration zu diesem Spiel dienten TV-Serien wie Twin Peaks, 24, Akte X aber auch Werke von Stephen King. Das merkt man auch an jeder Ecke im Spiel. Wir sind Alan Wake, ein Autor, welcher nicht nur an einer Schreibblockade, sondern auch an Schlafstörungen und Albträumen leidet. Alice und Alan entscheiden sich also dazu eine kleine Auszeit zu nehmen, um neue Kraft im Job und der Ehe zu sammeln. Beide werden schneller als ihnen lieb ist erfahren, dass das eine sehr schlechte Idee ist.

Alan Wake

In Bright Falls angekommen, einem Ort inmitten der Natur und Bergen, gilt es zunächst den Schlüssel des Urlaubdomizils abzuholen. Und genau hier beginnt die Geschichte.

Eine Geschichte, welcher merkwürdiger nicht sein könnte. Wo ist das Ferienhaus im See nur hin? Wie konnten Alan und Alice dieses sehen, geschweige denn betreten? Was hat Alan die letzten sieben Tage erlebt- und warum kann er sich nicht an die letzten Tage erinnern? Woher kommen die Manuskriptseiten, welche wir in und in den Wäldern rund um Bright Falls finden? Wo ist Alice?! Warum stellt sich uns die Dunkelheit in den Weg und greift uns an? Alle diese Fragen gilt es schnellstmöglich zu klären und dem Albtraum zu entkommen.

Alan Wake

 

Es lauert in der Dunkelheit

Auf unserer Suche nach Alice und uns selbst, durchspielen wir sechs Kapitel. Dabei folgen wir einem linearen Level- und Storytelling. Auf unseren Wegen begegnen uns diverse Charaktere, wie zum Beispiel die alten Rocker von „Old Gods of Asgard“, sein Agent Berry, der schäbig wirkende Trailer Park Verwalter Rudolph und viele mehr. Aber diese, treffen wir gerne, denn es bedeutet, dass wir der Dunkelheit einen kleinen Moment entkommen sind.

Die Dunkelheit ist unser Feind. Der Schrecken, welcher uns das Blut in den Adern gefrieren lässt. Bewaffnet mit einer Taschenlampe und Revolver, nehmen wir es, auf der Suche nach Alice, mit der Dunkelheit auf und bahnen uns unseren Weg zurück zur Hütte, um die letzte Manuskriptseite fertigzustellen. Können wir so wieder zurück in unser altes Leben? Zugegeben, wir haben hier und da auch Leuchtfackeln, eine Schrotflinte oder eine Leuchtfeuerpistole zur Hand. Aber auch mit dem Auto können wir wunderbar die Dunkelheit bekämpfen.

Alan Wake

Die Begegnungen mit der Dunkelheit verlaufen fast immer gleich; mit dem Lichtstrahl wird die schützende Dunkelheit zerstört und der Gegner erschossen. Mag unspektakulär klingen, jedoch kommt immer mal wieder ein Angriff völlig überraschend.

Sammelwahn oder nur Wahn?

Die Manuskriptseiten, welche auf den Wegen verstreut liegen, liefern uns einiges an Hintergrundwissen und verraten uns, was in Kürze so passieren wird. Somit sind diese Sammelobjekte Goldwert. Neben den Manuskriptseiten gibt es auch noch Thermoskannen als Sammelobjekte. Um genau zu sein; es gibt 100 Stück davon.

Alan Wake

Um weitere Informationen zu den Geschehnissen zu erhalten, sollten wir die Augen nach Radios und Fernsehern offenhalten.

Kleine, gut versteckte, gelbe Pfeile weisen uns den Weg zu versteckten Kisten. Diese enthalten Gegenstände, welche sehr nützlich sein können. Also Augen auf!

Alan Wake

Atmosphärisch für Jedermann

Alan Wake bietet jetzt wirklich keine Grafik, welche eine Titan Grafikkarte mit RTX und 200 Gigabyte benötigt. Auch zu Release war es keine grafische Granate, jedoch muss man zugeben, dass das Setting sehr atmosphärisch gewählt und die Spielewelt sehr liebevoll gestaltet ist. Wer hinsieht, wird die grafischen Gegensätze schnell entdecken. Das mildert die Spannung der Geschichte und den Spielspaß jedoch in keiner Weise.

Alan Wake

Auch der Soundtrack wurde sehr gut gewählt und vertieft das Spielerlebnis enorm. Hier gibt es absolut nichts zu beanstanden oder zu kritisieren. Die Synchronisation der Charaktere passt gut, wirken hier und da vom Klang aber leider eher unpassend.

Wir schreiben hier keine Geschichte

Alan Wake bietet eine sehr tiefgründige und packende Story, welche uns über unseren eigenen Schatten springen lässt. Wir wollen eben wissen, was hier vor sich geht und vor allem wollen wir wissen, wo Alice ist. Durch gezielt platzierte Hinweise, gut in Szene gesetzte Schauplätze und den Ruhepausen ist das auch alles nur halb so schlimm.

Auch über die (schon damals) veraltete Grafik schauen wir sehr gerne hinweg und unterstellen Remedy, dass das Hauptaugenmerk auf der Story liegt. Alan Wake ist und bleibt ein echter Geheimtipp!

Alan Wake

Leider gibt es auf dem PC mehrere Versionen des Spiels. Hier sollte man zwingend darauf achten, dass die deutsche Sprachausgabe, inklusive der Untertitel auswählbar ist. Andernfalls bekommt man Alan Wake nur in den Videosequenzen dazu deutsch zu sprechen.

 

Wie ihr das Spiel, naja zumindest die Videosequenzen auf deutsch bekommt:

Geht in den Installationsordner von Alan Wake, in den Ordner Data>config und öffnet dort die Datei “locale_config” mit einem Editor.

Ändert den Eintrag wie folgt:

<!-- XC_LANGUAGE_ENGLISH --> <config xgetlanguage_id="1" xgetlocale_id="3" folder="en" subtitles_default="0" bink_voiceover_channel="6" use_only_one_font="0" />

 

Und hier noch unser VideoReview zu Alan Wake!

 

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crusard

Gamer aus leidenschaft seit 1994!

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