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Zombies sind meine große Leidenschaft. Nicht. Ich liebe jegliche Art von Horror solange sie nichts mit Zombies zu tun haben. Keine Ahnung warum die mir so eine Angst machen. Dying Light war auch eines des Spiele, welches ich 2014 auf der Gamescom an testen konnte. Gezwungenermaßen. Wie sahen meine 10 Spielminuten aus? Ich bin panisch durch die Gegend gerannt und hatte schweißnasse Hände. Das waren wirklich die 10 längsten Minuten meines Lebens. Trotzdem freute ich mich sehr auf das Spiel, denn Nervenkitzel macht immer Spaß.

Dying Light

Dying Light erschien Januar 2015 für Playstation, Xbox, den PC und später auch für die Nintendo Switch veröffentlicht. Im April 2022 folgte der Nachfolger Dying Light 2.

Geschichte In Dying Light

Die Geschichte um die es gehen soll, ist eigentlich gefüllt mit allen Klischees zum Thema Zombies. Wirklich brisant ist sie jetzt auch nicht. Wir, Kyle Crane, befinden uns in der Stadt Harran im mittleren Osten. In dieser Stadt wütet der Zombievirus und sie wird unter Quarantäne gestellt. Wir arbeiten für eine Organisation die, die Stadt infiltrieren will um ein Heilmittel zu finden. Wir entdecken jedoch eine Welt wo 2 verfeindete Fraktionen um ihr Überleben kämpfen. Gegen die Zombies und gegen sich selber. Wir erledigen für bei Seiten Botengänge und erfüllen Aufgaben, die uns näher an ein Heilmittel bringen sollen. Crane baut hierbei eine Verbindung zu einigen Charakteren auf und möchte sich von der Organisation lösen für die er arbeitet. Diese hat nämlich ganz andere Pläne für die Stadt, als alle erst angenommen hatten.

Setting:

Die Umgebung für das Spiel ist sehr praktisch gewählt und ist natürlich perfekt für einen Parcourläufer. Viele flache Dächer, Häuser die eng aneinander stehen, sodass man einfach von Dach zu Dach springen kann. In der anderen Gegend wo wir landen, gibt es etwas höhere Häuser, die wir mit einem Greifhaken aber leicht erreichen können. Generell ist die Gegend aber gut gewählt. Die Zombiehorden die auf den Straßen herumirren, die verlassen Autos die überall stehen und die Häuser die, die Leute noch versucht haben irgendwie abzusichern oder eben schon zerstört aussehen. Die Grafik auf der PS4 enttäuscht auch nicht, muss zwar manchmal etwas nachladen, aber sonst läuft es allgemein flüssig.

Besonderheiten:

Das was Dying Light ausmacht ist wirklich der schnelle Parcours. Das komplette Spiel ist fast nur darauf ausgelegt. Dennoch ist es auch das Element des Spiels, welches am meisten Spaß bringt. Wir können uns also schnell durch die Horden von Zombies bewegen und versuchen so gut wir können alles Kämpfen aus dem Weg zu gehen. Werden wir getroffen, dann nimmt es uns das Tempo und wir werden schnell von vielen Gegnern umringt. Oft ist es klug sich eher mit den Nahkampfwaffen zu wehren, denn Schusswaffen locken nur noch mehr von den unangenehmen Gästen an. Die Entwickler haben hier versucht realistisch zu bleiben in dem die Waffen nur eine begrenzte Haltbarkeit bieten und irgendwann kaputt gehen oder repariert werden müssen. Allerdings finde ich es etwas weit hergeholt, dass ein Stahlrohr nach ein paar Schlägen nicht mehr den gewünschten Effekt erzielt. Wir können natürlich unsere Waffen noch umbauen und aufmotzen. Nicht so kreativ wie in Dead Rising aber immerhin. Durch Baupläne, die wie finden und kaufen können, lernen wir immer mehr dazu. Die Materialien dazu finden wir überall in der Spielwelt versteckt. Dazu muss man aber das Tempo aus dem Lauf nehmen und sich in Ruhe umsehen. Nichts für mich, wenn überall Zombies lauern.

Hauptsächlich laufen wir aber Funktürme und Verstecke frei, damit uns sicherer in der Welt bewegen können, mehr entdecken bis die Nacht hereinbricht. Der Tag und Nachtwechsel ist bei Dying Light gut gelöst und man wird eine Stunde vor Sonnenuntergang gewarnt sich schnellsten ein Versteck zu suchen. Denn in der Nacht warten noch ganz andere Gefahren. Statt den 0815 Zombies die den Tag bewachen, warten Mutierte auf uns, die uns auch auf die Dächer folgen können, viel schneller und viel tödlicher sind. Wir können uns also leise an ihnen vorbei stehlen oder wir rennen um unser Leben. Zumindest hier sollte man die, nicht ganz so einfache, Steuerung beherrschen, um diesen Monstern entfliehen zu können. Aber hier wird Nervenkitzel großgeschrieben und der Parcours steht wieder im Mittelpunkt.

Was man noch herausheben muss ist, dass man die Fähigkeiten die man lernen kann komplett dem Stil anpassen kann wie man das Spiel angeht. Wir können uns auf das Kämpfen konzentrieren oder eben darauf unseren Parcourlauf auszubauen. Unter Hindernissen durch zu rutschen oder Zombies als Absprungmöglichkeit nutzen. Ganz nach eurem belieben.

Ist euch das Spiel alleine zu langweilig? Dann ladet doch bis zu 3 Freunde ein und macht Harran unsicher. Denn einen Co-Op Modus gibt es auch.

Unser Fazit zum Zombie-Parcour! Dying Light

Ja, was soll ich sagen? Die Trailer haben, wie ich finde, mehr versprochen als das Spiel letztendlich war. Okay, für mich war es trotzdem jedes Mal wenn ich es angemacht habe zu viel für meine Nerven, aber objektiv betrachtet ist es eine Mischung aus Dead Island und Mirrors Edge. Für die harten unter euch also kein Spiel was euch lange beschäftigt oder vom Hocker hauen sollte. Dafür wiederholen sich die Missionen zu häufig und es fehlt die Abwechslung. Aber um zwischendurch ein paar Zombies zu klatschen, ist es gut genug. Ach und: Das das Spiel auf dem Index gelandet ist, kann ich nicht nachvollziehen. Die Inhalte die die USK bemängelt hat, haben die Entwickler raus genommen und ab 18 Jahre hätte vollkommen gereicht. Aber gut. Wir wollen uns ja nicht über die USK beschweren oder? ;)

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2 Comments

  • Polygonien
    Posted 12. Juli 2016 at 16:03

    Das Team von Techland hat ja leider Übung darin, die Leute mit Trailern heiß zu machen und dann was ganz anderes abzuliefern…

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