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Die Uncharted 4 Reihe ist exklusiv auf der Playstation zu finden. Angefangen auf der PS3 wurde uns Nathan Drake der Schatzjäger vorgestellt. Begleitet von Victor Sullivan und Elena Fischer stürzt sich unser Held in alte Ruinen und versucht Schätze aller Art zu finden. Die Kulissen sind atemberaubend und die Geschichte fesselnd. Wo sich im ersten Teil allerdings noch sehr, sehr viele Shooter Elemente befinden, mausert sich Uncharted von Teil zu Teil zu einem genialen Action Spiel mit der richtigen Mischung aus Erkundung, Rätseln und Schusswechseln. Umso erfreulicher war es, dass vor dem Release des neuen Teils, nochmal ein Remake der Vorgänger auf der PS4 erschien. Zum Auffrischen und nochmal erleben der  bisher vergangenen Abenteuer. Der vierte Teil soll nun den Abschluss der Reihe bringen. Einerseits schade, andererseits auch mal schön ein Spiel abgeschlossen zu wissen.

Erschienen ist Uncharted 4 am 10. Mai 2016 für die Playstation.

Geschichte von und in Uncharted 4

Uncharted 4 entführt uns in verschiedene Erinnerungen Nathans. Wieder lernen wir ihn etwas besser kennen, erleben ihn wieder in seiner Kindheit und treffen auf seinen Bruder Sam. Wir erfahren, dass die beiden, zusammen mit einem Freund namens Rafe, auf der Suche nach einem legendären Piratenschatz sind. Dem Schatz des Henry Avery. Dieser soll zusammen mit anderen Piraten eine legendäre Siedlung gegründet haben, in der sich Gold und Edelsteine nur so türmen.

Wir befinden uns allerdings auch in der Gegenwart und erleben wie Nathan jetzt sein Leben führt. Fernab von allen Abenteuern und verheiratet mit Elena. Hier finden wir viele Erinnerungen an die Erlebnisse von früher (El Dorado, Shambhala, die Wüstenstadt Iram) und sehen wie sich sein Alltag verändert hat.
Nach einem harten Arbeitstag geschieht allerdings etwas unglaubliches. Plötzlich erscheint Nathans totgeglaubter Bruder und bittet ihn um seine Hilfe, denn er steckt in großen Schwierigkeiten.

Hier beginnt also die neue Geschichte, aber viel mehr möchte ich euch auch nicht vorwegnehmen, falls ihr selber noch nicht gespielt habt, denn jede noch so kurze Zusammenfassung wäre schon zu viel gesagt.

Setting:

Das Spiel führt uns wieder an viele verschiedene Ort. Angefangen auf den Dächern eines alten Waisenhauses bis auf die grünen Felder Schottlands. Hierbei sind auch die Dialoge zwischen Sam und Nathan zu beachten, welche sich perfekt in das Geschehen einarbeiten. Es macht Spaß an den Klippen zum Meer zu stehen und einfach die Aussicht für ein paar Minuten zu genießen. Ein paar Fußstapfen im Schnee zu hinterlassen oder die Gegend einfach abseits des eigentlichen Weges zu erkunden. Die Grafik sieht wirklich zum Teil sehr realistisch aus und so nimmt man gerne eine Verschnaufpause in Kauf um einfach zu staunen.
Eine Sache, die Naughty Dog gut gelungen ist, den Spieler diesmal nicht zu linear zu führen. Die Areale sind größer und geben mehr Platz zum erkunden. Jeder Abzweigung führt zu ein bisschen mehr Freiheit, doch führen sie alle dennoch zu dem Ziel wo die Geschichte weitergehen soll.
Die Kletterabschnitte fügen sich auch wunderbar in das ganze Geschehen ein und wie bei Tomb Raider ist nicht mehr auf Anhieb zu erkennen, wo es denn nun weitergeht. Sicher einige Kanten und Vorsprünge sind mit Highlights gekennzeichnet, aber alles in allem ist es nicht mehr so offensichtlich wie im ersten Teil, wo sich die Grafikoptionen gerne einfach wiederholten. Sicher gibt es auch in diesem Teil begrenzte Aussehen für die Felswände, doch durch Pflanzen und die verschiedensten Felsformationen wird Abwechslung geschaffen. Generell war es den Entwicklern möglich die Grafik durch die erhöhte Auflösung viel feiner zu gestalten als sonst.
Die Vielfalt der Umgebungen die die Uncharted Reihe generell aufweist, ist einfach atemberaubend. Dschungel, Wüsten, eisige Landschaften, Italien oder einfach bei Nathan zu Hause. Es gibt so viel zu entdecken und auch das ist wieder im vierten Teil der Fall. Sich einfach mal die Zeit zu nehmen, stehen zu bleiben und die Aussicht zu genießen ist etwas, dass man in Uncharted unbedingt machen sollte.

Sonstiges:

Uncharted 4 hat wieder einen Multiplayer zur Verfügung. Dieser soll wohl besser ausgearbeitet sein, als die die es zuvor gab. Allerdings kann ich zu diesem Zeitpunkt dazu nicht viel sagen, da ich den Multiplayer nicht gespielt habe und wahrscheinlich auch nie spielen werde.

Vielleicht erhalte ich ja irgendwann mal eine Unterstützung die sich mehr mit Multiplayern beschäftigt und für euch da darüber berichten kann. (:

Uncharted 4 bietet auch diesmal wieder viel Platz für die Sammelwütigen unter euch. Viele Schätze sind teilweise leicht, teilweise echt gut versteckt. Ebenso lassen sie wieder viele Tagebuchseiten finden, welche wir fleißig füllen dürfen um die Geheimnisse rund um das Piratenleben von Avery zu lüften.

Neu ist das Kletterseil, welches uns zum Teil schon aus den neuen Tomb Raidern bekannt ist. Denn auch in Uncharted sind die Ankerpunkte deutlich markiert. Aber die beiden Spiele haben so oder so viel voneinander abgekapselt. Dennoch ist die Dynamik in Uncharted deutlich besser. Egal ob wir einen Lastenzug damit bauen, es als Kletterhilfe benutzen oder es einfach als Liane verwenden. Wenn wir todesmutig von einer Klippe springen, um uns an einem morschen Holzbalken mit dem Seil an eine Felswand zu schwingen, während unter uns das Meer tost bereit uns zu verschlingen. Da ist nicht viel mit „nur“ über einen Abgrund springen. Aber genau das sind diese Momente die wir in Uncharted so lieben. Wir leben mit dem Spiel und gehen vorsichtiger an die Todesakte dran, denn jeder Schritt könnte der letzte sein. Durch die Motion Capture wirken die Charaktere einfach absolut realistisch. Die kleinen menschlichen Gesten, wie das streichen über eine Felswand wenn man davor steht oder sich Elena sich auf die Unterlippe beißt unterscheidet Uncharted von so vielen anderen Spielen. Die Mimik und Gestik birgt soviel leben. Diese kleinen Eigenarten, welche sie jeder von uns im Alltag auch hat.

Uns erwarten auch verschiedene Möglichkeiten an das Bekämpfen von Gegner ran zu gehen. Zum einen können wir es wie immer machen. Die volle Aufmerksamkeit auf uns ziehen, in Deckung gehen und alles umschießen was sich bewegt. Allerdings sind die Gegner so intelligent, dass sie dann versuchen uns zu flankieren und von hinten an zu schleichen, um uns aus unserer Deckung zu zwingen. Dieser Weg kostet allerdings viel Munition und kann einen mit anrückender Verstärkung zur Verzweiflung bringen. Denn nicht jede Deckung hält ewig und spätestens wenn die gut gerüsteten Söldner mit der Minigun oder einem Raketenwerfer vor uns stehen, wird es eng.
Wir können allerdings in einigen Abschnitten auch leise und unauffällig handeln, sodass jede Assassine stolz auf uns wäre. Nate kann sich in hohem Gras oder Büschen verstecken und die Gegner leise töten. Hierbei wir praktischerweise die Leiche sofort mit beseitigt. Denn wenn wir diese offen liegen lassen, dann werden sich die anderen auf die Suche nach uns machen. Natürlich ist diese vorgehen jetzt nicht so ausgeprägt wie in anderen Spielen und schnell erklärt, aber es hilft uns in bestimmten Gebieten einfach besser und unauffälliger weiter zu kommen. Wir sparen Munition und brauchen uns nicht mehr Verstärkung rumärgern. Ein nette Feature.

Fazit:

Was gibt es mehr zu sagen, als das Uncharted 4 ein klasse Projekt von Naughty Dog geworden ist. Es macht Spaß und reißt einen mitten ins Geschehen. Die Videosequenzen passen sich wunderbar ans Spiel an und die Grafik ist wundervoll. Ich konnte mich teilweise wirklich einfach nicht losreißen von Uncharted, weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht, was als nächste passiert, was mich hinter der nächsten Felswand atemberaubendes erwartet. Nate und sein Bruder nehmen uns mit auf eine unglaubliche Reise, die von Nervenkitzel nur so wimmelt. Wie auch die drei Vorgänger macht das Spiel einfach einen riesen Spaß und ist für mich ein muss für jeden der eine Playstation 4 besitzt.

Nachwort zu Uncharted 4

Ihr Lieben,

ich weiß, das Review sollte eigentlich schon viel früher da sein, aber ich habe es zeitlich einfach nicht geschafft. Erstmal kam der Urlaub dazwischen, aber das ist nun keine besonders gute Ausrede. Danach wusste ich wirklich einfach nicht wie ich dieses Spiel beschriebe, ohne zu viel vorweg zu nehmen und dann kamen jetzt einige private Sachen dazwischen, die mich im Moment etwas unter Druck setzen. Ist viel passiert in den letzten 2 Wochen, was ich leider erst mal klären muss. Ich versuche trotzdem euch noch Texte zu liefern so wie ich es eben schaffe, aber seit mir nicht böse, wenn es sich mal etwas verzögert. Ich wünschte auch, dass es anders wäre, aber das Leben ist eben nur im Hardcore Modus zu bezwingen. (:

Ich danke euch für euer Verständnis.

Eure Roxy.

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